PIC-Test- & Experimentier-Platinen


14-pin / 8-pin-Tastplatine , 18-pin-Testplatine, 18-pin-Mini-Testplatine, 28-pin-Testplatine, 40-pin-Testplatine , 44-pin-Testplatine
16F84/62x-Testplatine , 16F84/62x-Mini-Platine , 16F876-Testplatine
LED-Platine (passiv) , LED-Platine (aktiv) , LCD-Tastatur-Platine , 7-Segment-LED-Anzeige (3stellig) , 7-Segment-LED-Anzeige (4stellig)
  Analogeingang-Platine , Taster-Platine , Relais-Platine , Solid-State-Relais-Platine , 32kHz-Platine , USB-Platine

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Eine universelle Testplatine vereinfacht die Entwicklung einer PIC-Applikation sehr. Eine solche Testplatine enthält im günstigsten Fall: Jede Komponente kostet Geld, und so entscheidet man sich in der Praxis meist für einen Kompromiß.
 

Folgende Testplatinen stelle ich hier vor zur Ergänzung gibt es dann noch Platinen, die in die Testplatinen eingesteckt werden können, und spezielle Funktionen bereitstellen: Test- und Experimentierplatinen

Alle Platinenlayouts auf dieser Seite sind von der Bestückungsseite gesehen. Sie sind also spiegelverkehrt. Das ist beim Herstellen der Platine von Vorteil.
 

Steckverbinder
Für die Ports benutze ich einen Standard-Steckverbinder. Es handelt sich um 10-polige einreihige Steckerleisten mit 2,54 mm Stiftabstand.
Pin1 führt Masse (Vss), die Pins 2..9 führen die Bits 0..7 des Ports und Pin 10 ist mit +5V (Vdd) verbunden.

Diese Steckverbinder haben 2 Nachteile: Sie sind nicht verdrehsicher (deshalb sollte man das Pin1 mit Farbe deutlich markieren), und Kabel lassen sich nur umständlich anlöten.
Sie haben aber auch einen handfesten Vorteil: Sie erlauben ein einfaches Platinendesign, so dass  sich alle Testplatinen mit einfachen Techniken herstellen lassen. Es werden nur einseitige Platinen verwendet, und ich verzichte auf zu filigrane Leiterbahnen.

Obwohl ich als Bauteilquelle normalerweise Reichelt bevorzuge, sind die Streckverbinder von Conrad (außer bei gewinkelten Buchsen) die bessere Wahl. Bei Conrad sind die Steckerstifte länger, und die Buchsen sind teilbar (eine 30-Pin-Buchse läßt sich mit etwas Geschick in drei 10-Pin-Buchsen teilen).


18-pin-Testplatine (16F84 / 16F62x - Testplatine)

(geeignet für alle PICs im 18-poligen DIL-Gehäuse
bei Einsatz der 18F1x20 stimmen die I/O-Port-Pin-Bezeichnungen nicht überein)


Foto der 18-Pin-Testplatine Meine 16F84/62x-Testplatine ist recht komfortabel. Der IC sitzt in einem 20-poligem Nullkraftsockel, dem ein Kontaktpaar entfernt wurde (18-polige Nullkraftsockel sind kaum zu bekommen).

Beide Ports sind direkt auf Klemmen und Buchsenleiste gelegt. Diese Klemmen waren vorübergehend schwer beschaffbar. Nun sind sie aber bei Reichelt im Katalog.

Über 8-polige DIL-Schalter kann jeweils eine zweite Buchsenleiste sowie eine Leuchtdiodenzeile zugeschaltet werden. Die Leuchtdioden haben eigene Treiberschaltkreise, und belasten so die Signale am PIC kaum.

Die Buchsenleiste eines jeden Ports ist 10-polig. Die mittleren 8 Pins sind für den Port selbst reserviert. Pin 1 führt Masse und Pin 10 liegt auf Betriebsspannung. Dadurch ist es möglich andere Platinen mit diesem Stecker am PIC anzuschließen und gleichzeitig mit Spannung zu versorgen. Da Port A nur 5 Bit breit ist, bleiben hier 3 Pins ungenutzt.
Wird in die zweite Buchsenleistenreihe eine 8-fach Widerstandsmatrix (1 ... 10 kOhm) so eingesetzt, so daß der gemeinsame Anschluß im Massepin der Buchsenleiste steckt, kann mit dem Dil-Schalter ein binärer Code an das Port gelegt werden.

Die Takterzeugung ist so ausgelegt, das sowohl Keramikschwinger, Quarze wie auch Quarzgeneratoren eingesetzt werden können. Der jeweilige Typ wird mit Jumpern ausgewählt, und in eine Fassung gesteckt. Als Betriebsspannung genügt der Platine ein Steckernetzteil, das Gleich- oder Wechselspannung zwischen 8 V und 20 V bereitstellt. Dabei ist der 7805 unbedingt mit einem Kühlkörper zu versehen.  Auch die direkte Einspeisung von 5 V Gleichspannung ist möglich (linke Klemmleiste Pin 1).

Meine erste Originalplatine ist mit Treiberschaltkreisen 8287 bestückt, die kaum noch beschaffbar sind:

Als Alternative kann man die Treiberschaltkreise 74LS245 einsetzen, dann müssen die folgenden Dateien benutzt werden Die Variante mit dem Treiberschaltkreis 74LS245 ist mit einem ICSP-Steckverbinder ausgestattet, der es erlaubt, den PIC in der Testplatine zu programmieren.
Ich empfehle die Eingänge der 74LS245 mit einem zusätzlichen Widerstandsnetzwert (8x3k3) nach Vss zu ziehen. Dadurch vermeidet man, dass die LED von PIC-Input-PINs oder LEDs an offenen DIP-Kontakten dauerhaft leuchten (vergleiche aktive LED-Platine).

TIP:
Verwendet man Nullkraftsockel von Textool, so sollte man den Hebel an der Fassung vor dem Einlöten auf "offen" stellen.

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18-pin-Mini-Testplatine (16F84/62x-Mini-Platine)

(geeignet für alle PICs im 18-poligen DIL-Gehäuse
bei Einsatz der 18F1x20 stimmen die I/O-Port-Pin-Bezeichnungen nicht überein)


Foto der 18-Pin-Mini-Testplatine Das ist die Minimalversion einer Testplatine. Der PIC sitzt in einer Normalen IC-Fassung. Beide Ports sind auf die schon oben beschriebenen 10-poligen Buchsenleisten geführt. Als Taktgenerator kann nur ein Keramikschwinger eingesetzt werden. 
Wer unbedingt einen Quarz verwenden will, kann einen Adapter für die Fassung des Keramikschwingers basteln.

Als Stromversorgung muß eine stabilisierte 5 V Gleichspannung über eine 10-polige Buchsenleiste oder über eine zusätzliche 2-polige Buchsenleiste eingespeist werden. Billig-Steckernetzteile liefern oft zu hohe Spannung und können den PIC zerstören! Auch ein Vertauschen von '+' und '-' tötet den PIC in Sekunden.
Der Siebkondensator für die Betriebsspannung kann als SMD oder als normaler stehender Typ bestückt werden.

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28-pin Testplatine (16F876-Testplatine)

(geeignet für PICs im 28-poligen DIL-Gehäuse wie z.B. auch 18F2xx und 18F2xxx)


Foto der 28-Pin-Testplatine (Prototyp) Die 16F876-Testplatine war ein überhasteter Entwurf und müsste dringend überarbeitet werden, aber die neuen PICs waren  angekündigt, und ich brauchte schnell eine neue Testumgebung.

Das Grundkonzept ist das der 16F84-Platine.

Die Klemmleisten sind schwer beschaffbar und teuer. Deshalb werde ich sie erst auf einer überarbeiteten Platine bestücken.

Die Treiberschaltkreise der für die LED-Zeilen sind weggefallen. Das hat aber zur Folge, das hochohmige Eingangssignale stark belastet werden. In diesem Fall ist die dem PIC näher stehende Buchsenleiste zur Signaleinspeisung zu verwenden, und der DIL-Schalter des Eingangs auf OFF zu stellen, um die LEDs vom PIC zu trennen. Dann sieht man allerdings auch die Signale nicht mehr an der LED.

Als Taktgenerator hatte ich ursprünglich nur noch Keramikschwinger vorgesehen. Als ich den 16F876 aber bis 20 MHz ausreizen wollte, mußte ich feststellen, daß 20 MHz-Schwinger nicht so ohne weiteres zu bekommen waren. Deshalb habe ich einen Steckplatz für einen Quarzoszillator nachgerüstet.

Wer unbedingt einen Quarz verwenden will, kann einen Adapter für die Fassung des Keramikschwingers basteln.

Zu spät habe ich bemerkt, daß der Ausgang und Eingang der seriellen Schnittstelle invertiert werden müssen, um wenigstens RS232-ähnliche Signale zu erzeugen. Normalerweise übernimmt das ein separater Treiberschaltkreis, der sich auch um den normgerechten Pegel (-12V / +12V) kümmert. Ich habe nachträglich zwei Transistoren "integriert".

Der Spannungsregler-IC 7805 ist unbedingt mit einem Kühlkörper zu versehen, da die 24 LEDs schon einen erheblichen Strom benötigen.
Als Betriebsspannung genügt der Platine ein Steckernetzteil, das Gleich- oder Wechselspannung zwischen 8 V und 20 V bereitstellt. Dabei ist der 7805 unbedingt mit einem Kühlkörper zu versehen. 

So ist diese Platine noch ein Provisorium, aber Provisorien halten sich bekanntlich am längsten. Die Version, die in den folgenden Dateien beschrieben ist, enthält keinen Sockel für Quarzgeneratoren:

ACHTUNG
Noch ein Tip. 28-polige Nullkraftsockel gibt es überwiegend in der breiten Ausführung mit 15 mm Reihenabstand, wärend der PIC nur 7,5 mm Reihenabstand hat. Beim Kauf  sollte man unbedingt darauf achten, daß der schmale PIC auch in die breite Fassung paßt!
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28-pin-Testplatine - kompakt

(geeignet für PICs im 28-poligen DIL-Gehäuse wie 16F876, 18F2xx und 18F2xxx)


Foto - anklicken zum Vergrößern Diese Testplatine dient dem Austesten der 28-beinigen Flash-PICs.

Es handelt sich um eine Abwandlung der obrigen 28-pin-Testplatine, die mit Eagle-free erstellt wurde. Damit war ich auf das Platinenhöchstmaß 100mmx80mm begrenzt. Ich verzichtete auf das RS232-Interface und verwende als Taktquelle nur Resonatoren. Eine LED zeigt an, ob die Platine eingeschaltet wurde. Ein ICSP-Anschluss fehlt.

Als Betriebsspannung genügt der Platine ein Steckernetzteil, das Gleich- oder Wechselspannung zwischen 8 V und 20 V bereitstellt. Dabei ist der 7805 unbedingt mit einem Kühlkörper zu versehen.

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14-pin/ 8-pin-Testplatine (mod)

(geeignet für alle PICs im 14-poligen oder 8-poligen DIL-Gehäuse)


Foto - anklicken zum Vergrößern Diese Testplatine dient dem Austesten der 8-beinigen und 14-beinigen Flash-PICs.

Das Grundkonzept ist das der verbesserten 16F84-Testplatine. 2x6 LEDs zeigen den Zustand der I/O-Pins an. Zwei Klemmfassungen sowie vier meiner 10poligen Standardbuchsen ermöglichen den Anschluß anderer Baugruppen. Eine Reset-Taste und ein ICSP-Steckverbinder runden das Design ab. Die Schaltung kann mit AC oder DC von 8..20V gespeist werden.

Als Treiberschaltkreis der für die LED-Zeilen verwende ich nun die einfach beschaffbaren 74LS245.
Ich empfehle die Eingänge der 74LS245 mit einem zusätzlichen Widerstandsnetzwert (6x3k3) nach Vss zu ziehen. Dadurch vermeidet man, dass die LED von PIC-Input-PINs oder LEDs an offenen DIP-Kontakten dauerhaft leuchten (vergleiche aktive LED-Platine).

Als Taktgenerator ist ein Keramikschwinger oder ein Quarz vorgesehen. Natürlich können auch die internen Generatoren des 12F6xx verwendet werden. Um einen Quarz zu nutzen sind alle drei Jumper des Jumperfeldes JP3 zu setzen. Um einen Resonator zu verwenden, ist nur der mittlere Jumper zu stecken.

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40-pin-Testplatine

(geeignet für  PICs im 40-poligen DIL-Gehäuse)


Foto - anklicken zum Vergrößern
Anwendungsbeispiel
Diese Testplatine dient dem Experimentieren mit den 40-beinigen Flash-PICs.

Bei 5 PIC-Ports wäre eine Komplettausstattung mit mehreren Steckerleisten, DIL-Schaltern, Klemmen LED-Treibern und LEDs groß und teuer geworden. Deshalb befindet sich auf der Platine neben dem 40-poligen Testsockel, dem Reset-Taster, der Taktquelle und der Stromversorgung nur Buchsenleisten für die Ports.
Meine 10poligen Standardbuchsen ermöglichen aber den Anschluß anderer Baugruppen wie z.B. LEDs, LCD und Taster. Die Schaltung kann mit AC oder DC von 8..20V gespeist werden.

Als Taktgenerator kann ein Keramikschwinger oder ein Quarz eingesetzt werden. Dafür müssen in einem kleinen Jumperfeld die beiden äußeren (Quarz) oder der mittlere (Keramikschwinger) Jumper eingesetzt werden.

Bei der Montage von C1 und C2 bitte darauf achten, dass sie den Hebel der Testfassung nicht behindern. Eventuell müssen sie etwas verlegt werden (siehe Foto).

Herbert hat diese  Testplatine noch um einen ICSP-Anschluß ergänzt (Danke):
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44-pin-Testplatine

(geeignet für alle PICs im 44-poligen PLCC-Gehäuse)

44-pin Testplatine
Das ist ein im Prinziep eine PLCC-Version der 40-pin Testplatine. Sie eignet sich für PIC16Fxxx und PIC18Fxxxx im 44-poligen PLCC44-Gehäuse. Alle Ports sind auf jeweils 2 meiner 10-poligen Buchsenleisten herausgeführt worden. Es können Resonatoren oder Quarze als Taktquelle eingesetzt werden. Ein ICSP-Eingang ist vorhanden.

Als Stromversorgung eignen sich 8..20V AC oder DC. Bei hoher Versorgungsspannung und viel angeschlossener Peripherie könnte der 7805 heiss werden, dann sollte er mit einem Kühlkörper versehen werden.


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LED-Platine (passiv)



Foto der LED-Platine Diese kleine Platine kann auf die 10-poligen Buchsenleisten der Test-Platinen gesteckt werden. Die Leuchtdioden zeigen dann den Ausgangspegel des PIC-Ports an. Der Port selbst ist durchgeschliffen, und steht an der Buchsenleiste der Platine zur Verfügung.
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LED-Platine (aktiv)


Foto der LED-Platine Diese kleine Platine kann auf die 10-poligen Buchsenleisten der Test-Platinen gesteckt werden. Die Leuchtdioden zeigen dann den Ausgangspegel des PIC-Ports an. 
Durch den Einsatz eines Treiberschaltkreises wird der PIC-Port kaum belastet. 3,3kOhm-Widerstände ziehen den Port im Ruhezustand auf low, falls das Port-Pin als Input initialisiert wurde. Das Layout eignet sich auch sehr gut für den Aufbau auf einer Streifenleiterplatine.
(korrigiert am 17.03.2006) Wenn man anstelle des 74LS245 einen 74HCT245 verwendet, dann kann RN2 deutlich größere Widerstandswerte haben. Bis zu 8x1 MOhm ist getestet.
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LCD-Tastatur-Platine


Foto des LCD mit Tastatur Blinkende Leuchtdioden sind zwar ganz nett, aber viel besser ist doch eine alphanumerische LCD-Anzeige . Auch eine Matrixtastatur, zur Zahleneingabe verspricht einen akzeptablen Bedienkomfort. Sowohl die LCD-Anzeige wie auch die Tastatur benötigen relativ viele Anschlußpins des PICs. Deshalb nutze ich einen einfachen Adapter, der die Tastatur über Widerstände vom Display entkoppelt, und es erlaubt, beide gemeinsam an ein 8-Bit Port, also z.B. PortB, an den PIC anzuschließen. 

Die Platine besitzt Buchsenleisten für das Display und die Tastatur, eine Reihe SMD-Widerstände und ein Kabel mit 10-poligem Steckverbinder, der auf die Buchsenseisten der Testplatinen paßt. 

Die Stromversorgung des Displays erfolgt von der Testplatine aus, die Kontrasteinstellung des Displays ist mit Widerständen auf einen guten Wert eingestellt. 

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7-Segment-Anzeige,  3-stellig

Wenn nur Ziffern ausgegeben werden sollen, sind 7-Segment-LED-Anzeigen besser ablesbar als LCDs. Diese Platine enthält eine 3-stellige LED-Display, das manchmal bei Pollin sehr preisgünstig zu haben ist. Andere Displays mit gemeinsamer Anode können sinngemäß verwendet werden, natürlich ist das Layout dann anzupassen. Mit den gewählten Segmentvorwiderständen von 220 Ohm ergeben sich Segmentspitzenströme von etwa 14 mA. Das ergibt einen Durchschnittsstrom von ca. 4 mA, was in Allgemeinen ausreichen ist.
Foto des LCD mit Tastatur Die Displaystellen haben gemeinsame Anoden, die mit pnp-Schalttransistoren angesteuert werden. Die low-aktiven Steuereingänge der Transistoren sind auf eine separate Buchsenleiste herausgeführt. Von hier aus kann man für jede Displaystelle einen Draht zu dem PIC-Pin legen, der diese Displaystelle ansteuern soll.
Ein PIC-Port steuert low-aktiv die einzelnen Segmente der Displays an. Die Zuordnung der Segmente zu den Port-Bits entspricht meinem Standard, den ich auch in anderen Projekten einhalte. Normalversion
SMD-Version
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7-Segment-Anzeige,  4-stellig


Foto des LCD mit Tastatur Wenn nur Ziffern ausgegeben werden sollen, sind 7-Segment-LED-Anzeigen besser ablesbar als LCDs. Diese Platine enthält eine 4-stellige LED-Anzeige, die mit VQE14-Anzeigen aus DDR-Beständen billig aufgebaut werden kann (manchmal noch bei Pollin zu bekommen). Andere Displays mit gemeinsamer Anode können sinngemäß verwendet werden, natürlich ist das Layout dann anzupassen.
Um das Layout einfach zu halten, verwende ich 6 Drahtbrücken.
Die Displays haben gemeinsame Anoden, die mit pnp-Schalttransistoren angesteuert werden. Die low-aktiven Steuereingänge der Transistoren sind auf eine separate Buchsenleiste herausgeführt. Von hier aus kann man für jede Displaystelle einen Draht zu dem PIC-Pin legen, der diese Displaystelle ansteuern soll.
Ein PIC-Port steuert low-aktiv die einzelnen Segmente der Displays an. Die Zuordnung der Segmente zu den Port-Bits entspricht meinem Standard, den ich auch in anderen Projekten einhalte.
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Analogeingang-Platine


Foto der Analog-Platine Mit dieser kleine Platine kann man bis zu 4 separate analoge Spannungen erzeugen und auf die analogen Eingänge eines PIC mit ADC oder Komparator geben. Die Platine wird auf den PortA (bei 8-Pin-PICs Port GP) gesteckt, und mit den 4 Potentiometern können Spannungen zwischen Vss und Vdd eingestellt werden. Die unteren beiden Potis sind fest für RA0/AN0 und RA1/AN1 vorgesehen, die anderen beiden können als Referenzspannungen (RA2/Vref-, RA3/Vref+) oder weitere Eingangsspannungen (RA2/AN2, RA3/AN3, RA5/AN4) benutzt werden.
Mit Jumpern werden die Potis mit den Port-Pins verbunden bzw. die oberen Potis auf je eines von 2 möglichen Portpins zugeordnet. Schutzwiderstände verhindern eine Beschädigung von PIC oder Poti, falls versehentlich ein Poti mit einem digitalen Ausgangspin verbunden wird.
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Taster-Platine


Foto der Taster-Platine Diese Platine enthält 8 Taster, mit denen Signale an alle 8 Pins eines Ports gegeben werden können. Pull-Up-Widerstände (100kOhm) ziehen die Pins normalerweise auf High-Pegel. Wird eine Taste gedrückt, verbindet sie das Pin mit Vss (Masse) und erzeugt somit einen Low-Pegel.
Falls ein I/O-Pin des PICs auf output gestellt ist, so stört die angesteckte Taster-Platine nicht. Man sollte aber den zugehörigen Taster nicht drücken, um das Pin nicht zu überlasten. 
Im Layout bin ich von einem Taster-Anschlußraster von 5mm x 7,5mm ausgegangen. In Wirklichkeit sind die Anschlüsse der Taster aber etwas enger gesetzt. Deshalb passen die Taster nur mit Gewalt in die Platine. Wer will, kann das Layout an die realen Taster-Maße anpassen.
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Relais-Platine


Foto der Relais-Platine Diese Platine enthält 2 Reed-Relais (Schließer, 15W, 200V, 1A) mit Schalttransistoren. Durch Jumper kann jedes Pin eines Ports zur Steuerung eines Relais verwendet werden. LEDs zeigen den aktuellen Zustand des Relais an.
Die Relais-Kontakte sind galvanisch vom Rest der Schaltung getrennt auf eine Klemmleiste geführt.
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Solid-State-Relais-Platine


Foto der Relais-Platine Diese Platine enthält 2 Solid-State-Relais (SSR) (500W, 230VAC). Durch Jumper kann jedes Pin eines Ports zur Steuerung eines SSR verwendet werden. LEDs zeigen den aktuellen Zustand des SSRan.
Die SSR-Kontakte sind galvanisch vom Rest der Schaltung getrennt auf eine Klemmleiste geführt.

Beim Umgang mit Netzspannung ist höchste Vorsicht geboten. Teile des Layouts, die Anschlussklemmen sowie die metallischen Teile an der Oberseite der SSR führen Netzspannung!
Die hier verwendeten S202SE2 sind sogenannte "zero-crossing-Typen", und eignen sich nicht für Phasenanschnittsteuerungen. Wer mit Phasenanschnittsteuerungen experiementieren möchte, der benutzt dafür S202S01-Typen ("non zero-crossing").
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32kHz-Platine


Foto der 32kHz-Platine In vielen Schaltungen wird der Timer1 eines 28- oder 40-Pin-PIC mit 32 kHz betrieben. Dazu muß ein 32-kHz-Uhrenquarz an die Pins RC0 und RC1 angeschlossen werden. Meine Testplatinen für 23- und 40-PinPICs enthalten diesen Quarz nicht, aber dafür kann diese kleine Adapterplatine an den Steckverbinder des PortC angeschlossen werden.
Sie enthält den Quarz und die nötigen Belastungskondensatoren für den Quarz. Die Pins RC2 bis RC7 sowie Vss und Vdd werden an eine Buchsenleiste durchgeschliffen, an die weitere Testplatinen angeschlossen werden können.
 
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USB-Platine


Foto der USB-Platine Für Experimente mit dem USB-Interface der PIC18Fxx5x-Typen benötigt man einen USB-Anschluß. Da der eigentlich nur eine USB-Buchse vom Typ B beinhaltet, ist das Ätzen einer Leiterplatte dafür etwas übertrieben. Ich verwendete einfach eine Lochrasterplatine mit einer 10-poligen Steckerleiste, einer USB-Buchse und einem 100nF Keramikkondensator. Die Platine muß an den Port C der 28-Pin-Testplatine (z.B. für den PIC18F2550) oder der 40-Pin-Testplatine (z.B. für den PIC18F4550) gesteckt werden. Die USB-Signalleitungen sind dann mit den entsprechenden Pins des PIC verbunden, USB_GND liegt an Vss und USB_VBUS ist mit Vdd verbunden. 

Dadurch versorgt der USB-Bus die Testplatine mit Betriebsspannung (Bus powered). Die eigene Stromversorgung der Testplatine darf nicht verwendet werden! Der entsprechende Kippschalter auf der Testplatine muß in "aus"-Stellung bleiben!

Der Kondensator liegt zwischen dem VUSB-Pin des PIC und Vss. Dadurch wird die Ausgangsspannung des 3,3V-USB-Spannungsregulators des PIC gesiebt.

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Autor: sprut
erstellt: 2000
letzte Änderung: 20.03.2009