PICs - der Einstieg


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Allgemeines
Softwarebeschaffung
Hardwarebeschaffung
Bau des Brenners und der Testplatine
erste Programme
 

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Allgemeines

Das ist eine Anleitung für die ersten Schritte in die Welt der PIC-Prozessoren:
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Softwarebeschaffung

Nötige Downloads von der Microchip-Homepage: Zum Lesen der PDF-Dateien wird ein PDF-Reader benötigt.

Für den Bau eines Brenners (z.B. Brenner8 oder  Brenner5) benötigt man:

Wer unter Linux arbeitet, kann anstelle der Windows-Entwicklungsumgebung MPLAB die freie Software Pikdev von der Pikdev-Homepage herunterladen. Sie umfasst Editor, Assembler und Brennersoftware für z.B. den Brenner5.
Ebenfalls unter Linux läuft Piclab, das PICs und dsPICs unterstützt. Es enthält C-Compiler, Assembler und Linker und unterstüzt alle gängigen Brenner, allerdings nicht meinen Brenner8.
Aber auch MPLAB kann man dank Virtualisierung unter Debian nutzen. Auf diesem Screenshot läuft MPLAB 8.00 unter WinXP in VirtualBox 1.5.2 unter Debian 4.0.

Für meine Brenner8 und Brenner9 gibt es die Linux-Software usburn.
 
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Hardwarebeschaffung

Bein einem günstigen Versender sollte man sich für den Anfang 2-3 PIC-Prozessoren (Typenübersicht) sowie einige Keramikschwinger bestellen. Dabei kann man ruhig zu den schnellsten Typen greifen, die kosten kaum mehr als die langsameren. Zum Beispiel: Da 16- bzw. 20-MHz-Keramikschwinger nicht an jeder Straßenecke zu finden sind sollte man für den 16F876, 16F628 (und 16F84A) auch Quarzgeneratoren in Betracht ziehen. Wenn man es nicht eilig hat, spricht aber auch nichts dagegen, den schnellen PIC mit stromsparenden 4 MHz zu takten.

Alle andere Bauteile sollten in jedem gut sortierten Elektronik-Bastelladen erhältlich sein.

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Bau des Brenners und der Testplatine

Nun ist es Zeit, den Brenner und eine Testplatine zu bauen. Als Brenner empfehle ich den Brenner8-P. Die Platinen sollte man fotochemisch herstellen, es wurden aber auch Brenner erfolgreich auf Lochrasterplatinen aufgebaut. Ein geeignetes Steckernetzteil, das ca. 15V (für den Brenner5) bzw. 9V (für die Testplatine) liefert und zur Spannungsbuchse des Brenners und der Testplatine passt, wird zusätzlich benötigt.
Wird als Nullkraftsockel ein Textool-Typ verwendet, sollte man zum Einlöten die Fassung in die Position "offen" gestellt haben, ansonsten werden einzelne Kontakte schräg fixiert, und öffnen sich später nicht mehr richtig.
Gummifüße unter den Ecken der Platinen vermeiden Kurzschlüsse durch auf dem Tisch herumliegende Drahtschnipsel und verringern das Herumrutschen. Als Ersatz für selbstklebende Gummifüße eignen sich auch Heißkleberklekse.
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Erste Programme

Mit dem PIC macht man sich an besten durch kleine Programmierbeispiele vertraut. Solche Fingerübungen finden sich z.B. hier.
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Autor: sprut
erstellt: 2000
letzte Änderung: 05.09.2011