PICs - der Einstieg
zurück zu PIC-Prozessoren , Elektronik
, Homepage
Allgemeines
Softwarebeschaffung
Hardwarebeschaffung
Bau des
Brenners
und der Testplatine
erste
Programme
weiter:
PIC - die Grundlagen
zurück
Allgemeines
Das ist eine Anleitung für die ersten
Schritte in die Welt der PIC-Prozessoren:
Softwarebeschaffung
Nötige Downloads von der
Microchip-Homepage:
- die Entwicklungsumgebung MPLAB
(>30
MByte)
für Windows
- Falls man mit PIC18F-Typen
arbeiten
will:
C18-Compiler-Student-Edition
- Falls man mit
dsPIC30/dsPIC33/PIC24-Typen
arbeiten
will:
C30-Compiler-Student-Edition
- die Dokumentation des Prozessors
als
PDF-Datei
(in englisch)
Zum Lesen der PDF-Dateien wird ein
PDF-Reader benötigt.
Für den Bau eines Brenners
(z.B. Brenner8 oder Brenner5)
benötigt man:
Wer unter Linux arbeitet, kann
anstelle
der Windows-Entwicklungsumgebung MPLAB die freie Software Pikdev von
der
Pikdev-Homepage
herunterladen. Sie umfasst Editor, Assembler und Brennersoftware
für
z.B. den Brenner5.
Ebenfalls unter Linux läuft Piclab,
das PICs und dsPICs unterstützt. Es enthält C-Compiler,
Assembler
und Linker und unterstüzt alle gängigen Brenner, allerdings
nicht meinen Brenner8.
Aber auch MPLAB kann man dank Virtualisierung unter Debian nutzen. Auf diesem Screenshot läuft MPLAB 8.00
unter WinXP in VirtualBox 1.5.2 unter Debian 4.0.
Für meine Brenner8 und Brenner9 gibt es die
Linux-Software usburn.
Hardwarebeschaffung
Bein einem günstigen Versender
sollte man sich für den Anfang 2-3 PIC-Prozessoren (Typenübersicht)
sowie einige Keramikschwinger bestellen. Dabei kann man ruhig zu den
schnellsten
Typen greifen, die kosten kaum mehr als die langsameren. Zum Beispiel:
Da 16- bzw.
20-MHz-Keramikschwinger
nicht an jeder Straßenecke zu finden sind sollte man für den
16F876, 16F628 (und 16F84A) auch Quarzgeneratoren in Betracht ziehen.
Wenn
man es nicht eilig hat, spricht aber auch nichts dagegen, den schnellen
PIC mit stromsparenden 4 MHz zu takten.
Alle andere
Bauteile
sollten in jedem gut sortierten Elektronik-Bastelladen erhältlich
sein.
Bau
des Brenners
und der Testplatine
Nun ist es Zeit, den
Brenner
und eine Testplatine zu bauen. Als
Brenner empfehle ich den Brenner8-P.
Die
Platinen
sollte man fotochemisch
herstellen,
es wurden aber auch Brenner erfolgreich auf Lochrasterplatinen
aufgebaut.
Ein geeignetes Steckernetzteil, das ca. 15V (für den Brenner5)
bzw.
9V (für die Testplatine) liefert und zur Spannungsbuchse des
Brenners
und der Testplatine passt, wird zusätzlich benötigt.
Wird als
Nullkraftsockel
ein Textool-Typ verwendet, sollte man zum Einlöten die Fassung in
die Position "offen" gestellt haben, ansonsten werden einzelne Kontakte
schräg fixiert, und öffnen sich später nicht mehr
richtig.
Gummifüße
unter den Ecken der Platinen vermeiden Kurzschlüsse durch auf dem
Tisch herumliegende Drahtschnipsel und verringern das Herumrutschen.
Als
Ersatz für selbstklebende Gummifüße eignen sich auch
Heißkleberklekse.
Erste
Programme
Mit dem PIC macht man sich an besten durch
kleine Programmierbeispiele
vertraut.
Solche Fingerübungen finden sich z.B. hier.
weiter:
PIC - die Grundlagen
zurück zu PIC-Prozessoren , Elektronik
, Homepage
Autor: sprut
erstellt: 2000
letzte Änderung: 05.09.2011