Steckbrief
|
![]() |
Kurzbeschreibung
Die PIC16F62x-Familie ist der verbesserte Nachfolger des 16F84.
Der 16F62x übernimmt vom 16F84 alle Vorteile:
Umsteiger vom 16F84 beachten bitte die
Analogfalle
und das erst Register ab der Adresse 20h frei verfügbar sind.
Falls beim Brennen 'LV-programming enable'
aktiviert wird funktioniert RB4 nicht!
Einige Register (z.B. zur
EEPROM-Verwaltung)
liegen beim 16F62x in anderen Bänken als beim 16F84.
Die A-Typen (z.B. PIC16F627A)
unterscheiden
sich durch die zu verwendenden Verfahren beim Brennen. Sie werden ab
PBrenner2.5
unterstützt.
Die A-Typen lassen sich in einem Brenner5
Rev.7 nur betreiben, wenn die Hardware-Änderung vom 12.03.2005
durchgeführt
wurde (Drahtbrücke durch Widerstand ersetzt). Wurde ein
älterer
Brenner5 oder Brenner3 für das Brennen von 8- und 14-poligen PIC
modifiziert,
so ist dafür zwischen Pin 12 und 16 der 18-poligen Fassung kein
Draht,
sondern ein 4,7kOhm-Wiederstand zu verwenden.
Wer anstelle des Komparators lieber einen ADC hätte, und anstelle der USART (RS-232) lieber ein SSP (I2C) , der kann sich mal die 16F818/819 anschauen.
Varianten
Die 16F62x gibt es jeweils in Varianten, die sich in der maximalen Taktfrequenz und der benötigten Betriebsspannung unterscheiden.
PIC16F62x-20
Das ist die Hochgeschwindigkeitsvariante.
Er kann mit bis zu 20 MHz getaktet werden
(Oszillatoreinstellung
HS), und benötigt 3 V ... 5.5 V Betriebsspannung. Für
Taktfrequenzen unter 200 kHz (LP-Mode) sollte man diesen Typ aber nicht
einsetzen (obwohl es erfahrungsgemäß problemlos
funktioniert).
Bei 3V Betriebsspannung wird der Betrieb nur bis zu 10 MHz garantiert.
Bei 20 MHz sollte man wenigstens 4,5V einspeisen.
PIC16LF62x-04
Diese Variante ist für kleine
Betriebsspannungen
gedacht. Eine Betriebsspannung von 2,0 V (... 5,5V) ist
ausreichend,
um den PIC mit bis zu 4 MHz zu takten.
PIC16LF62x-20
Diese Variante ist für kleine
Betriebsspannungen
gedacht. Eine Betriebsspannung von 2,0 V (... 5,5V) ist
ausreichend,
um den PIC mit bis zu 4 MHz zu takten.
Ab 3 V (bis zu max. 5,5 V) kann man ihn
mit bis zu 10 MHz takten. Bei 20 MHz sollte man wenigstens 4,5V
einspeisen.
Gehäuse
| Die 16F62x gibt es in drei
Gehäuseausführungen:
PDIP
(P),
SOIC (SO) und SSOP (SS). Die 16F627A und 16F628A
gibt
es außerdem im QFN-(ML)-Gehaüse. Der Gehäusetyp
ist in der kompletten Typenbezeichnung enthalten.
P (PDIP) (korrekt wäre SP) ist das normale 18-polige DIL-Gehäuse für die Montage auf gebohrten Leiterplatten oder in DIL-Fassungen. SO (SOIC) ist ein 18-poliges SMD-Gehäuse zur Oberflächenmontage. Der Schaltkreis ist ohne Pins 7,5 mm breit. Mit Pins sind es 10 mm. SS (SSOP) ist ein 20-poliges besonder schmales SMD-Gehäuse. Der Schaltkreis ist ohne Pins 5,3 mm breit. Mit Pins sind es 7,8 mm. Die Pinbelegung weicht von den anderen Typen etwas ab, Vdd und Vss sind jeweils an zwei benachbarte Pins angeschlossen. ML (MLF / QFN) ist ein quadratisches SMD-Gehäuse mit 28 Anschlüssen. |
![]() |