Platinenherstellung

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Einleitung
Material und Hilfsmittel
SMD oder bedrahtete Bauteile?
Layouterstellung
Layout ausdrucken
Leiterplattenmaterial
Belichtung der Platine  /  Belichtungsgerät
Entwickeln
Ätzen
Oberflächenbehandlung  / Verzinnen
Bohren
Löten
Versiegeln
andere Verfahren

graue Vergangenheit


Einleitung
Ich will niemandem vorschreiben, wie er seine Leiterplatten herzustellen hat, jeder findet dabei seinen eigenen, optimalen Weg. Aber im Interesse des Erfahrungsaustauschs folgt nun mein Weg, einfach, schnell und billig zur gedruckten Schaltung zu kommen.

In einer Fernsehdokumentation zum Thema 'Geldnoten und Geldnotenfälschung' hörte ich einmal den Satz: "Ziel der Notenbanken war es, jeden Schritt der Geldherstellung so kompliziert wie möglich zu machen und damit den Fälschern das Handwerk zu erschweren." Das erinnerte mich ein wenig an die Herstellung von Platinen. Diese Herstellung erfolgt in einer Reihe von Schritten, und bei keinem der Schritte kann man sich Nachlässigkeit leisten. Man muss jeden Schritt absolut sorgfältig ausführen, nur dann wird man am Ende mit einer guten Platine belohnt.

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Material und Hilfsmittel
Um eine Leiterplatte in guter Qualität herzustellen benötigt man folgende Ausrüstung:
 
Layouterstellung
  • Personalcomputer mit einem einfachen Vektorzeichenprogramm (z.B. CorelDraw 3 von der HP-BigCD) oder PCB-CAD-Software (z.B. Eagle, Target3001)
  • fotofähiger Tintenstrahldrucker (720 dpi oder besser) und Transparentfolie für Tintenstrahldrucker oder
  • Laserdrucker und Pergamentpapier
Zum Belichten
  • Schaumstoff (0,5 cm bis 2 cm dick)
  • Glasplatte
  • Fotolampe oder anderer UV-Strahler (Höhensonne)
Zum Entwickeln und Ätzen
  • zwei Fotoschalen
  • Fotozange
  • Entwickler (Natriumhydroxid)
  • Ätzmittel (Eisen-III-Chlorid)
  • Wasser, Belüftung, Gummihandschuhe
Material/Hilfmittel/Werkzeug
  • fotobeschichtetes Leiterplattenmaterial
  • Tesafilm
  • Stoppuhr
  • Laubsäge
  • schnelldrehende Bohrmaschine
  • Bohrer 0,8 mm, 1 mm, 1,5 mm
Zeit
  • Layoutentwurf: je nach Problem
  • vom Layoutdruck bis zur fertigen Platine: 1 Stunde bis 2 Stunden
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SMD oder bedrahtete Bauteile?
Viele Bastler scheuen sich noch vor SMD-Bauteilen. Aus diesem Grunde habe ich bei den Projekten auf meiner Homepage vor etlichen Jahren einen Rüchschwenk von SMD zu konventionellen Bauteilen gemacht. Das geschah gegen meine Überzeugung, aber ich wollte die Hemmschwelle für das Nachbauen meiner Projekte niedrig halten.

Generell bin ich aber ein Fan des gemäßigten SMD-Einsatzes. Da ich einseitige Leiterplatten bevorzuge (lassen sich leichter fertigen) meide ich Bauteile, bei denen man mit "haushaltsüblichen Mitteln" zwischen zwei Pins keine Leiterbahn hindurchziehen kann. Deshalb bevorzuge ich bei Schaltkreisen das DIL-Format. Bei Widerständen ist mein Favorit aber der SMD-Widerstand im 1206-Gehäuse, zwischen seinen Anschlusspads lässt sich noch eine Leiterbahn verlegen..
Die ausgewogene Mischung aus SMD- und nicht-SMD-Bauteilen bietet gegenüber der konventioneller Bestückung den Vorteil des kleineren Platzbedarf und der drastischen Reduzierung des Bohrens in der Platine. Trotzdem wird die Platine nicht zu filigran, und die Herstellung und Bestückung ist kaum komplizierter.



Layouterstellung
Zur Layoutentwicklung benötigt man nicht unbedingt teure CAD-Software. Der eigene Kopf und ein Standard-Zeichenprogramm genügen auch.
Natürlich habe ich schon oft mit moderner Software Platinen entwickelt und hergestellt, bzw. herstellen lassen. Für die industrielle Serienproduktion ist das der einzige Weg, Layoutfehler zu vermeiden und einen standardisierten Datenaustausch zwischen Entwickler und Produzent zu garantieren.

Wer's probieren will, findet im Web bei CadSoft eine abgespeckte Light Version von Eagle zum kostenlosen Download. Die ist auf 100mmx80mm große Platinen (halbes Europakartenformat) und zwei Leiterbahnebenen  beschränkt, was zum Ausprobieren oder für kleine Projekte schon reicht. Es gibt auch eine Linux-Version von Eagle.
Hier ist ein Tutorial, das den Einsatz von Eagle an Beispielen dokumentiert. (Danke Dominik)

Vom Ingenieurbüro Friedrich gibt es ein weiteres professionelles Layout-Entwurfsprogramm Target3001, dessen voll funktionsfähige Demoversion (Target 3001 discover) auf 250 Pins/Pads sowie auf 2 Ebenen begrenzt ist, wärend die Platinen größe keiner Begrenzung unterliegt. Der Zeitschrift c't liegt jedes Jahr eine CD bei, auf der sich eine freie Target3001-Version befindet, die auf 400 Pins/Pads beschränkt ist (z.B. c't 11/06). Wer seine Platinen industriell bei PCB-Pool fertigen lassen will, der kann die PCB-Pool-Edition von Target 3001 benutzen. diese hat weder Pin- noch Größenbegrenzung, erzeugt aber nur Files, die für PCB-Pool benutzt werden können.

Für den Gelegenheitsbastler, der nur sehr selten Platinen entwirft, ist der manuellen Layoutentwurf mit einem einfachen Zeichenprogramm eine sinnvolle Alternative. Warum?
  1. Die Zeit, die man mit einem großen Leiterplattenentwurfsprogramm beim Routen (also dem Verlegen der Leiterbahnen) spart, steckt man in der Schaltungsentwurfsphase in das Programm hinein. Jedes Bauelement muss mit der zugehörigen Gehäusebauform eingegeben werden, Gehäuse die dem Programm unbekannt sind müssen erst mit einem speziellen Zeichenprogramm entworfen werden.
  2. Die Grundeinstellung für Leiterbahnbreiten, Lötaugen und Durchkontaktierungen sind für chemisch durchkontaktierte Platinen optimiert. Es ist also nicht daran gedacht worden, dass man als Hobbyelektroniker an einer Durchkontaktierung auch noch löten muss. Also muss man alle Grundeinstellungen anpassen.
  3. Routing-Programme sind recht hilflos, wenn man ihnen nur einseitige Leiterplatten anbietet. Versucht man es mit zweiseitigen Platinen, so benutzen sie reichlich Durchkontaktierungen. Das ist der Industrie egal, aber ich müsste an jeder Durchkontaktierung 2 mal löten. Da kann ich auch gleich einen Draht ziehen, anstatt eine zweite Leiterplattenseite zu benutzen.
  4. Ein Router beachtet nicht, dass Leiterbahnen auf der Bestückungsseite so an ein Bauelement herangeführt werden müssen, dass man da auch noch mit dem Lötkolben gut herankommt.
  5. Ein Profiprogramm denkt nicht daran, in der Mitte eines Bauelementeanschlusses oder einer Durchkontaktierung ein Loch zu machen. Dafür ist die automatische Bohrmaschine zuständig, die ein entsprechendes Drill-File bekommt. Ich brauche dieses "Loch" im Kupfer aber als Führung für meine Handbohrmaschine, die mit Drill-Files überhaupt nichts anfangen kann.
  6. CAD-Programme möchten das fertige Layout in einem Dateiformat ausgeben, mit dem Platinen-Belichtungsgeräte etwas anfangen können (z.B. Gerber-Format). Eine Ausgabe auf einem normalen Drucker ist meist nur über Zwischenschritte (z.B. via PS-Format und Grafikprogramm) möglich.
Solange sich der Bauelementeaufwand also in Grenzen hält nutze ich lieber meinen Kopf und ein Standard-Vektor-Zeichenprogramm.
Einen Vorteil der "großen" Lösung will ich aber nicht verschweigen. Mit einem Spezialprogramm wie Eagle, Target3001 oder Orcad kann man keinen Leiterzug vergessen oder falsch ziehen. Mit meiner manuellen Methode passiert mir das schon mal.

Layout-Beispiel - CorelDraw / anklicken für 300 dpi - Layout Als Zeichenprogramm für einfache Leiterplatten benutze ich übrigens CorelDraw 3. Das klingt etwas altbacken (aktuell ist wohl die Version 11), für maßhaltige schwarze Linien, Kreise und Flächen (also Leiterbahnen) ist das aber völlig ausreichend, und dieses Programm gibt es inzwischen fast umsonst: z.B. auf der BIG-CD, die es manchmal zu HP-Druckpatronen dazugab. 

Layouts entwerfe ich positiv (Kupfer = schwarz, kein Kupfer =  nichts = weiß) und in der Ansicht von der Bestückungsseite her. Dadurch vermeidet man Verwechslungen bei IC-Pin-Belegungen. Der Entwurf ist damit spiegelbildlich, was für den folgenden fotochemischen Prozess ohnehin nötig ist. Man sollte unbedingt etwas Text (spiegelbildlich!) im Layout vorsehen. Dadurch erkennt man später auf einen Blick die Vorder- und Rückseite des Layouts.  Wie ich solche CDR-Dateien erstelle sieht man am linken Bild oder an Beispielen aus der Projekte-Seite.

Grundregeln:


Layout-Beispiel - Eagle / anklicken für 600 dpi - Layout Wenn man sich einmal in ein CAD-Programm eingearbeitet hat (was eine Weile dauern kann), dann lernt man auch schnell die Vorteile des computerunterstützten Designs schätzen.
Für komplexere Platinen benutze ich die Eagle-Freeware, und beschränke mich auf Platinen bis zu 80mm x 100mm. (besser 75mm x 100mm)

Ich verlege alle Leiterbahnen manuell (der Autorouter scheint mir für einlagige Platinen nicht geeignet zu sein) und stelle in den Design Rules im Kartenreiter Resting die äußeren Durchmesser von Pads und Vias auf mindestens 20 mil ein. Dadurch werden die Pads (Lötaugen) auch mit einem Lötkolben lötbar. (Bei DIL-Schaltkreisen und Steckverbindungen werden die Lötpads dadurch aber so groß, dass zwischen ihnen keine Leiterbahnen merh hindurch passen.)

Beim Drucken des Layouts selektiere ich im CAM-Processor-Job nur die Layers Bottom, Pads, Vias und Dimension. Unter Style wird Fill pads nicht aktiviert. Im Ergebnis erhalte ich Layouts mit Zentrierlöchern für das Bohren in allen Pads.
Als Ausgabeformat wähle ich PS (postskript). 

Die dann entstandene PS-Datei kann man z.B. mit Photoshop Elements einlesen. Beim Einlesen wird es in ein Pixel-Bild gewandelt, die Auflösung kann man dabei frei wählen. 600 dpi wäre z.B. ein geeigneter Wert für filigrane Platinen. Es ist sehr wichtig, beim Einlesen in Photoshop Elements die Option glätten zu deaktivieren! Ansonsten werden Masseflächen streifig dargestellt. Nun hat man noch die Möglichkeit, auf Pixel-Ebene kleinere Korrekturen vorzunehmen, falls das nötig ist.
Aus Photoshop Elements heraus kann man das Layout dann auch gleich drucken.


Anstelle von Photoshop Elements kann man auch das freie GIMP benutzen. Dann muss man allerdings noch Ghostscript installieren, da Gimp diese Software zur PostScript-Wandlung verwendet. Unter Linux ist Ghostscript meist standardmäßig installiert. Unter Windows muss man es nachinstallieren.

Eine nette Ergänzung zu Eagle ist Eagle3D. Diese Software errechnet aus Eagle-Platinen-Daten Povray-Files. Aus diesen erstellt Povray dann per Raytraycing dreidimensionale Bilder der bestücketen Platine.



Besonders erwähnen möchte ich auch die Software Sprint-Layout. Das ist ein einfaches Leiterplatten-Zeichenprogramm, das sich ohne große Einarbeitungszeit intuitiv bedienen lässt. Es beschränkt sich darauf, alle möglichen Bauteilgehäuse mit ihren Lötpads bereitzustellen, die auf der Platine in einem sinnvollen Raster positioniert und mit Leiterbahnen verbunden werden können. Dadurch fällt das Zeichnen viel einfacher als z.B. mit CorelDraw. Durch den Verzicht auf einen Schaltplan-Editor, bleibt die Bedienung einfach, man muss sich aber selber um die Herstellung der richtigen elektrischen Verbindungen kümmern. Es ist nun mal ein Zeichenprogramm und kein CAD-Programm.
Von SprintLayout gibt es eine Demo, die leider weder das Speichern eines Projekts noch das Ausdrucken erlaubt.
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Layout ausdrucken
Für die fotochemische Platinenherstellung braucht man einen Ausdruck des Layouts auf einem transparenten Medium: Transparentpapier oder Transparentfolie. Welchen Weg man hier wählt, hängt von der eigenen technischen Ausstattung ab. Prinzipiell eignen sich Tintenstrahldrucker und Laserdrucker.

Die besten Ausdrucke habe ich mit einem hochauflösendem Tintenstrahldrucker (meinem uralten Epson Stylus Foto) auf HP-Transparentfolie (HP Premium Inkjet Transparency Film, HP C3835A, leider sehr teuer) erhalten. Diese Folie fühlt sich auf einer Seite rauh an. Diese Seite ist zu bedrucken. Die rauhe Oberflächenstruktur verhindert das Verlaufen der Tinte. Es ist unbedingt im Druckertreiber als Druckmedium "Photo Quality Glossy Film" einzustellen und die höchste Ausdruckqualität auszuwählen, ansonsten werden die schwarzen Flächen nicht blickdicht. (In der Einstellung "Ink Jet Transparencies" schaltet der Drucker dagegen auf 360 dpi herunter, was zu nichtdeckender Tintenauftragung führt.) Ein Düsentest vor dem Ausdruck vermeidet unangenehme Überraschungen in Form von horizontalen weißen Linien.
Wer einen anderen Drucker benutzt sollte wenigstens 600 DPI einstellen können. Keinen Erfolg hatte ich mit einem Billig-HP-Deskjet, der nur 300 DPI konnte. Der Tintenauftrag war je nach Treibereinstellung nicht flächendeckend oder mit grüner Tinte vermischt. (Das mag ja auf Papier sinnvoll sein, aber nicht bei Belichtungsvorlagen.) Auch ein HP-Deskjet 600 (300 DPI) brachte nur mäßige Ergebnisse (Beste Ergebnisse in der Einstellung Spezialpapier, aber nicht blickdicht).
Ein Canon Pixma MP780 (4800x1200 dpi) deckte immer noch etwas schlechter als mein betagter Epson-Stylus-Photo (720 dpi). Hier heißt es also mit allen erreichbaren Druckern experimentieren, um das beste Druckresultat zu erzielen.
(Die alte Tintenstahler-Druckerfolie HP51630S-CX JetSeries Transparency Film ist übrigens völlig ungeeignet, da hier die Farbe abperlt.)

Wer mit der Transparentfolie keine blickdichten Ausdrucke erziehlt (oder falls die Transparentfolie zu teuer ist), kann alternativ folgende preiswerte Lösung versuchen. Man druckt auf normalem Papier für Tintenstrahldrucker mit bestmöglicher Auflösung. Durch das Aufsaugen/Verlaufen der Tinte ist ein blickdichter Ausdruck viel einfacher zu erziehlen. Der getrocknete Ausdruck wird dann mit Sonnenblumenöl (man kann auch Pausklar aus der Spraydose von Conrad verwenden) eingerieben, wodurch die unbedruckten Stellen für das UV-Licht transparent werden. (danke Bodo)

Ein Laserdrucker liefert nicht ganz so gute Ergebnisse wie der Epson-Stylus-Foto, ist aber ausreichend. Dazu druckt man auf Transparentpapier. Ein Stück dieses dünnen Transparentpapiers wird dazu mit Tesa-Film auf einem normalen Blatt Druckerpapier fixiert, ansonsten gibt es Papierstau. Der Tesa-Film übersteht die Fixierwalzen des Druckers überraschend gut. Es empfiehlt sich, zunächst einen Probedruck auf ein normales Blatt Papier anzufertigen, dann in der nötigen Größe Transparentpapier zuzuschneiden. Dieses Transparentpapierstück wird dann auf einem neuen Blatt Papier an der Position des Layout-Probeausdrucks fixiert. Dazu nur einen Streifen Tesa am oberen Ende des Transparentpapiers benutzen. Das untere Ende des Transparents bleibt locker (vermeidet Falten). Nun wird das Blatt noch mal in den Drucker eingeführt und der Ausdruck (nun auf dem Stück Transparentpapier) wiederholt.
Alle Druckertreibereinstellungen, die das Schwarz noch "schwärzer" machen sollte man nutzen. Trotzdem wird man ein Ergebnis erhalten, das etwas Licht durchscheinen lässt. Es empfiehlt sich mit einem schwarzen Tuschestift nachzuarbeiten.
Der Schwärzungsgrad des Ausdrucks ist offensichtlich stark vom Fabrikat des Druckers abhängig. Mit HP-Druckern hatte ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Per Email erhielt ich den Hinweis, dass ein Brother-Drucker ein brauchbares Ergebnis lieferte. Mein Test mit einem OKIlaser14ex war ebenfalls zufriedenstellend, aber nicht perfekt.

Falls das Druckergebnis bei Tintenstrahl oder Laserdrucker trotz aller Mühe nicht blickdicht wird, kann man das Layout auch mehrfach drucken, und die Ausdrucke passgenau übereinander legen. Das funktioniert für einfache Layouts gut. Bei sehr filigranen Layouts ist das aber nicht einfach, da keine zwei Ausdrucke exakt deckungsgleich sind. Das ist wohl weniger ein Problem der Druckermechanik als der bedruckten Blätter. Papier dehnt sich aus und schrumpft je nach Feuchtigkeit, Folien werden warscheinlich durch die heißen Fixierwalzen des Laserdruckers verzerrt. Mit Öl getränktes Papier wird mit Sicherheit auch quellen.
Ein weiteres Problem der mehrfach-Layouts ist, das die Farbschichten der einzelnen Ausdrucke nicht direkt aufeinander liegen, sondern durch eine Papier- oder Folie-Schicht getrennt sind. Dort kann sich Streulicht ausbreiten..
Trotzdem liefert diese Technik für nicht allzu filigrane Layouts gute Ergebnisse.

Mit sogenannter Transferfolie für Laserdrucker habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht. Vielleicht hatte ich da die Tricks noch nicht so raus, vielleicht verspricht hier auch die Werbung zuviel. Ich bleibe bei der Fotochemie.
Andere Bastler haben sehr gute Erfahrung mit der Direkttonermethode gemacht.


Mein Traum:
Für digitale Röntgengeräte gibt es Belichter, die die schwarz-weiss-Aufnahmen auf lichtempfindliche Transparentfolie belichten und diese entwickeln. Die gleiche Technik hat natürlich auch jede Leiterplattenfirma. Wenn ein Anbieter für Privatkunden solche Folien für ein paar Cent belichten und entwickeln würde, könnte man sich viel Arbeit ersparen. Bei Papierbildern  ist dieser Service schon lange üblich (auch wenn die Fotolabore dort nicht maßhaltig abrbeiten).
Es hat sich bei mir wirklich ein Anbieter gemeldet, der genau das für bastler-freundliche Preise anbietet. Sobalt ich ihn getestet habe, steht an dieser Stelle mehr darüber.

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Leiterplattenmaterial
Am stressfreiesten arbeitet man mit schon vom Hersteller fotobeschichtetem Basismaterial, also mit Leiterplatten auf denen Fotopositivlack aufgetragen und eine lichtundurchlässige Schutzfolie aufgeklebt ist. Ich lagere diese Platinen im Kühlschrank problemlos bis zu einem Jahr.
Es gibt sie in verschiedenen Abmaßen und Ausführungen: Hartpapier (Pertinax) lässt sich leicht zuschneiden bzw. nach beidseitigem Anritzen auch einfach auf die gewünschten Maße brechen. Im Vergleich zu Glasfasermaterial hält aber die Kupferschicht schlechter. Das fällt vor allem beim mehrmaligen oder zu heißem  Löten auf. Außerdem reißt das Material leicht bei starken Schlägen, z.B. beim Ankörnen vor dem Bohren. Das Bohren selbst ist aber wieder leicht, wenn man mit wenig Druck arbeitet. Zu großer Druck führt zu "kraterförmigen" Ausbrüchen an der Platinenunterseite.
Glasfaser (Epoxyd) zu sägen und zu bohren ist langwieriger und materialverschleißend. Trotzdem bevorzuge ich Glasfaser.

Für die meisten Anwendungen reichen einseitige Platinen. Oft kann eine zweite Platinenseite vermieden werden, wenn man sich nicht scheut einige Drahtbrücken zu verwenden. Wer extreme Miniaturisierung betreibt, kann eine zweiseitige Platine beidseitig mit SMD-Bauteilen bestücken und dadurch viel Platz sparen. Dabei sind dann auch die Ansprüche an die Passgenauigkeit der beiden Seiten nicht so hoch.

Dünne Platinen sind preiswerter, können sich aber verbiegen, was Leiterbahnen und Bauelemente belastet, ich nutze 1,5 mm dickes Material.

Eine Kupferschichtdicke von 35 µm klingt wenig, ist aber normalerweise völlig ausreichend. Nur bei Hochstromschaltungen (Motorregler, Transverter ...) sind Platinen mit 70 µm Kupferschichtdicke sinnvoll.

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Belichtung der Platine
Das ausgedruckte Layout muss mit UV-Licht auf den Fotopositivlack der Platine übertragen werden. Dazu benötigt man entweder ein Belichtungsgerät oder Schaumstoff und Glasplatte haben bei mir die Abmessungen 15 cm x 20 cm. Das reicht für übliche Layouts. Als Lichtquelle verwende ich eine 250 W Fotolampe (Nitraphot S250W) aus dem Conrad -Katalog (Best.Nr.52 91 41-xx). So eine 250W-Lampe entwickelt mehr Wärme, als die meisten Lampenfassungen verkraften. Man sollte hier unbedingt auf eine Porzellan/Keramik-Lampenfassung zurückgreifen, und im Zweifelsfall 'häppchenweise' belichten (1 Minute belichten immer im Wechsel mit 2 Minuten Abkühlzeit).
Eine Glasplatte aus Quarzglas verschluckt weniger UV-Licht als normales Glas und ist deshalb besser geeignet. Mit normalem Glas lassen sich aber die gleichen Ergebnisse erreichen - die Belichtungsdauer ist dann etwas länger.
 
Skizze: Anordnung zum Belichten Die Platine wird zunächst auf das benötigte Maß zurechtgeschnitten, und dann vom zugeschnittenen Stück die Schutzfolie entfernt. Da der Lack kaum tageslichtempfindlich ist, kann das (wenn man schnell arbeitet) bei normaler Beleuchtung geschehen. 

Die Platine wird mit der Fotolackschicht nach oben auf den Schaumstoff gelegt. Das spiegelbildlich ausgedruckte Layout wird mit der Druckseite auf die Platine gelegt. Damit ist das Layout wieder seitenrichtig, und zwischen Fotolack und Druckerfarbe ist kein Abstand für störendes Streulicht. Darauf kommt nun die saubere Glasplatte. Sie hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Layout plan auf der Platine aufliegt und nicht verrutscht.

Für Platinen bis zu ca. 8cm x 8cm kann man auch eine leere CD-Hülle benutzen. Der runde CD-Halter in der Mitte der Hülle wird herausgebrochen. Nun legt man in die Hülle eine dünne Lage Schaumstoff, darauf die Platine und darauf das Layout. Nun schließt man die CD-Hülle. Hat der Schaumstoff die korrekte Dicke, dann presst der CD-Hüllen-Deckel das Layout auf die Platine.

Nun folgt der kritischste Abschnitt der Patinenerstellung - die Belichtung. Kritisch ist dabei die Belichtungszeit. Ich befestige die Lampe ca. 15 cm über der Platine und belichte dann 6 Minuten. Das ist des Ergebnis einer Belichtungstestreihe. Diese Zeit hängt aber von vielen Faktoren ab, und muss deshalb von jedem selbst ausprobiert werden.

So können manchmal auch schon 3 Minuten ausreichend sein. Mir ist aufgefallen, dass no-name-Material eine sehr unterschiedliche Belichtungszeit aufweist, und auch verschieden empfindlich auf Entwickler reagiert. Wer die Belichtungsexperimente im Rahmen halten möchte sollte auf Marken-Platinen (Bungard) zurückgreifen. Die sind etwas teurer, lassen sich aber immer gleich gut verarbeiten.
Aufgrund der hohen Lichtleistung der Lampe verbietet sich es von selbst, beim Belichten in die Lampe zu schauen. Das ist auch gut so, da der hohe UV-Anteil für die Augen schädlich ist. Also beim Belichten weg schauen, es gibt da sowieso nichts zu entdecken. Eine moderne Sonnenbrille mit UV-Blocker erhöht die Sicherheit für die Augen.

Muss es doch mal eine zweiseitige Platine sein, müssen beide Layouts ausgedruckt und präzise zu einer Tasche verklebt (Tesa) werden. In diese Tasche wird die Platine zum Belichten eingelegt, und mit Tesa fixiert. Dann lassen sich nacheinander beide Seiten belichten.

Wer mit Sonnenblumenöl-Layouts arbeitet, sollte die Platine vorsichtig abwaschen, falls Öl auf die Platine gekommen ist.

Noch mal zum Abstand zwischen Lampe und Platine:
Die Dichte der UV-Strahlung, die an der Platine ankommt ist extrem von der Entfernung zur Lampe abhängig (1/quadratisch). Ein  Halbieren des Abstandes vervierfacht die Strahlungsleistung, und viertelt die nötige Belichtungsdauer. Aus drei Gründen sollte man aber nicht zu dicht mit der Lampe an die Platine herangehen.:

Die Industrie und die Semiprofis verwenden Beleuchtungskästen, in denen Leuchtstofflampen flächig und kalt strahlen. Für viele Zwecke ist die einfache UV-Lampe jedoch ausreichend.

Zum Ausprobieren kann man auch eine normale 100W-Glühbirne verwenden. Bei 15 cm Abstand zur Leiterplatte ergeben sich aber Belichtungszeiten von ca. 30 Minuten.

Ideal ist ein Belichtungsgerät, das man für über 200 € kaufen kann, oder das man sich aus einem alten Scanner und ein paar UV-Leuchtstofflampen selber baut.
 

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Entwickeln
Die belichtete Platine muss nun entwickelt werden. In einem chemischen Prozess werden dabei die belichteten Lackteile aufgelöst und abgespült. Dazu benötigt man eine Fotoschale und Entwickler. Je nach verwendetem Entwickler dauert die Entwicklung 10 Sekunden bis zu 4 Minuten. Ich habe genug Zeit, und benutze Natriumhydroxid-Lösung (NaOH), die ist gut, billig, und beim Entwickeln kommt keine Hektik auf. Zum Herstellen der Lösung gibt man ca. 10 g (1 Messlöffel) Natriumhydroxid-Pulver (Conrad-Katalog) in 1 Liter Wasser.
Entwicklerlösung hält sich an der Luft nicht lange, und ist auch schnell erschöpft. Sie aufzuheben lohnt nicht.

Im Entwicklerbad werden die belichteten Stellen des Fotolacks aufgelöst. Das ist bei vielen Platinen-Fabrikaten (aber nicht bei allen) zunächst mit einer Violettverfärbung der belichteten Lacks verbunden. Dieser violette Lack löst sich dann im Entwickerbad auf.

Nach ca. 1 Minute entnehme ich die Platine aus dem Entwicklerbad und spüle sie unter dem Wasserhahn ab, dabei tritt das Layout der zukünftigen Leiterplatte hervor. Allerdings nicht farblich (wie beim Entwickeln von Filmmaterial) sondern eher plastisch: farbloser Lack auf nacktem Kupfer.

Es ist wichtig, dass aller Lackreste von den belichteten Stellen entfernt werden. Dazu kann man die Platine unter fließendem Wasser vorsichtig abreiben (mit den Fingern oder einem sauberen weichen Lappen). Danach tauche ich die Platine noch mal für kurze Zeit in das Entwicklerbad, um letzte Reste des belichteten Lacks zu lösen. Danach wird wieder abgespült und dabei vorsichtig abgerieben.
Falls nicht aller Lack in den belichteten Bereichen weg ist, dann lieber noch etwas nachentwickeln. Bis zu 4 Minuten widerstehen die unbelichteten Abschnitte der Entwicklerlösung meist problemlos. (bei Tintenstrahldrucker-Layouts)

Sollte das Layout schon sofort nach dem Eintauchen der belichteten Platine in den Entwickler deutlich sichtbar sein, und der Entwicklungsprozess schon nach 20 Sekunden abgeschlossen sein, so ist vermutlich die Belichtungszeit zu lang gewesen. Nun ist äußerste Sorgfalt geboten um die Platine noch zu retten. Die unbelichteten Zonen können nun beim Ätzen leicht angegriffen werden, was sich später in vielen kleinen Löchern in der Kupferschicht zeigt. Also das Ätzen überwachen, und die Platine sofort nach dem Ätzen aus dem Ätzbad nehmen.

Anmerkung
Es gibt positive Berichte über den NaOH-freien Entwickler vom Typ 4007 (Conrad 52 88 03-xx). Mit ihm soll es fast unmöglich sein, eine Platine über-zuentwickeln. Die belichtete Platine darf also straffrei sehr lange im Entwickler verbleiben, ohne Schaden zu nehmen. Das ist für eine gleichmäßige Entwicklung der Platine (besonders bei ungleichmäßiger Belichtung) von großem Vorteil. Ich werde das mal ausprobieren.
Bungard schreibt seinem NaOH-freien Spezialentwickler änliche Eigenschaften zu (Conrad 52 87 73-xx), und mit diesem Entwickler hatte ich sehr gute Ergebnisse, allerdings habe ich damals keine direkten Vergleiche zu NaOH durchgeführt.
Beide NaOH-freien Entwickler kosten für 1 Liter Entwicklerlösung ca. 1,60€.
 

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Ätzen
Ich ätze nun mit Eisen-III-Chlorid die ungeschützten Kupferbereiche von der Platine ab. Dazu benötigt man eine zweite Fotoschale sowie Plastikzangen (aus dem Fotobedarf), um die Platine im Ätzbad zu fassen.
Eisen-III-Chlorid ist keine konzentrierte Salzsäure, also kann man es ungefährdet handhaben, wenn man übliche Regeln der Vorsicht beachtet. Bekommt man etwas auf die Haut genügt normalerweise sofortiges gründliches Abspülen. Es greift aber Metalle an. Das kann man gut sehen, wenn man eine dünne Alufolie ins Ätzbad taucht. (Man gab mir den Tipp, dass selbst Gold und Platin angegriffen werden. Also den Ehering in Sicherheit bringen, bevor er Flecken bekommt. Ein weiterer Emailtipp wiedersprach dem entschieden, wies aber darauf hin, das Eheringe ja  nicht aus purem Gold sondern aus Legierungen bestehen. Auch wenn das Gold nicht angegriffen wird, so könnten doch die Legierungsmetalle 'aufgelöst' werden. Wie auch immer: Ringe ab!) Die beim Ätzen entstehenden Gerüche sollte man nicht einatmen, also für Belüftung sorgen. Vorsichtig mit der Kleidung umgehen. Eisen-III-Chlorid gibt gelbe Flecken, die sich nur schwer entfernen lassen. In der Medizin wird Eisen-III-Chlorid übrigens als Blutgerinnungsmittel verwendet. Daher kommt die gelbe Färbung des Mulls.

Das Ätzmittel gibt es preiswert als Pulver oder in Perlenform. Man löst es in Wasser, bis sich kein Ätzmittel mehr lösen lässt. Dabei entwickelt sich übrigens Wärme. Man sollte also nicht schon mit warmem Wasser anfangen.
Nun kann man die Platine für ein paar Sekunden eintauchen, sofort wieder entnehmen und mit Wasser gründlich abspülen. Man erkennt nun gut, ob man beim Entwickeln Erfolg hatte. Flächen ohne schützenden Lack werden matt. Evtl. sollte man nun noch nachentwickeln, oder überschüssigen Lack  einfach abkratzen. Fehlender Lack lässt sich mit einem ätzfestem Lackstift ersetzen. Dann wieder ins Ätzbad mit der Platine. Die Ätzzeit hängt stark von der Temperatur und vom Verbrauchsgrad der Ätzlösung ab. Sie liegt zwischen 10 Minuten und 1 Stunde. Die Platine sollte regelmäßig bewegt werden, um frisches Ätzmittel und Sauerstoff zum Kupfer zu "spülen".
Falls gegen Ende des Ätzvorgangs nur noch einige Kupferflecken übrig sind, kann man diese außerhalb (besser oberhalb) des Ätzbades mit einem Wattebausch wegwischen. Der Wattebausch wird dazu mit Ätzmittel getränkt, und mit einer Fotozange gefasst.

Eisen-III-Chlorid ist sehr ergiebig, und kann deshalb für mehrere Platinen verwendet werden. Zur Aufbewahrung bitte keine Lebensmittelflaschen und keine Flaschen mit metallischem Verschluss verwenden. Am Besten ist eine Glasflasche mit Glasstopfen. Verbrauchte Ätzlösung ist übrigens Sondermüll und gehört ins Ökomobil und nicht in den Abfluss!!
Es gibt alternative Ätzmittel wie z.B. Amoniumpersulfat. Diese moderneren Mittel sind umweltfreundlicher und durchsichtig. Man kann den Ätzprozess also besser beobachten und hat hinterher weniger Sondermüll. Das Problem mit diesem "Feinätzkristall" ist die Temperaturabhängigkeit. Unterhalb von 40°C ätzen sie so gut wie gar nicht, oberhalb von 60°C kristallisiert das Ätzmittel aus. (Die Kristallisation lässt sich durch Kochen wieder rückgängig machen.) Man benötigt also ein temperaturgeregeltes Ätzbad. Hat man das, dann spricht alles dafür von Eisen-III-Chlorid auf modernere Ätzmittel umzusteigen.

Wenn man die Platine in die Ätzflüssigkeit gibt, werden die ungeschützten Platinenbereiche sofort matt. Mann erkennt dadurch eventuelle Mängel im Fotolack (Kratzer oder nicht vollständig entfernter Lack) schnell. Noch kann man durch übermalen von Kratzern oder abkratzen von Lackresten korrigieren. Wenn man die Platine dafür aus dem Ätzbad nimmt, ist sie jedesmal gründlich mit Wasser abzuspülen.
Wärend des Ätzens kann man beobachten, das das Kupfer an den Lackkanten zuerst weggeätzt wird. Große  Kupferflächen benötigen dagegen lange, bis sie vollständig abgeätzt sind. Deshalb noch mal meine Empfehlung zum Layoutentwurf: Unbenutzte Platienbereiche sollten als Masseflächen genutzt werden. Dann müssen sie nicht abgeätzt werden. Man ist mit dem Ätzen schneller fertig und man spart Ätzmittel.

Sollte auf der halb fertig geätzten Platine das Kupfer "streifig" stehen bleiben, dann war die Belichtungszeit zu kurz, und es sind feine Reste des "aufgestrichenen" Fotolacks auf der Platine zurückgeblieben. In diesem Fall sollte man die halb fertige Platine wegwerfen und es mit der doppelten Belichtngszeit noch einmal versuchen.

Die fertig geätzte Platine ist gründlich mit Wasser abzuspülen, ansonsten arbeiten sich Ätzmittelspuren im Laufe der Zeit durch die dünnen Leiterzüge und verursachen Monate später rätselhafte Ausfälle. Der Foto-Lack ist lötbar, und kann normalerweise auf der Platine verbleiben.

Für die nähere Zukunft plane ich den Bau einer einfachen Ätzmaschine.

In einer Email beschieb Paul seine Gurkenglasätzmaschine.

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Oberflächenbehandlung (optional)
Wer den Fotolack entfernen möchte (z.B. zum Verzinnen oder bei filigranen SMD-Platinen) kommt mit einem Spirituslappen zum Ziel. Alternativ kann man die fertige Platine noch mal ein paar Minuten belichten, und dann den restlichen Lack entwickeln und abspülen.
Nun sollte man die nun schutzlose Platine aber auch gleich mit in Spiritus gelöstem Kolophonium einpinseln oder verzinnen.

Das Kolophonium kann man mit einem Fön schneller trocknen. Die klebrige Oberfläche wirkt sonst beim anschließenden Bohren wie ein Schmutzmagnet. Das Kolophonium dient nur dem besseren Löten, und wird nach der Bestückung der Platine wieder mit Spiritus und einer alten Zahnbürste abgewaschen.

Wer ca. 16,- € opfert, kann anstelle der Kolophoniumschicht auch eine Zinnschicht auftragen. Dazu eignet sich ein Pulver das z.B. bei Conrad erhältlich ist. Das Pulver wird in heißem Wasser aufgelöst, und die zuvor gereinigte Platine (Spirituslappen) für einige Minuten bei Zimmertemperatur in die Lösung getaucht. (Vorsicht: giftig und ätzend)
Das Auflösen des Pulvers in 90°C-heißem Wasser ist alles andere als einfach. Man arbeitet hier mit einer fast kochenden, stark ätzenden, giftigen Lösung, und mir ist es nur gelungen einen kleinen Teil des Pulvers zur Lösung zu bringen. Dieser Schritt ist der mit Abstand gefährlichste beim Herstellen einer Leiterplatte, und ich kann deshalb das Conrad-Verzinnungsbad nicht ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Wer sich dennoch dazu entschließen sollte, wird mit einer hervorragend lötbaren Platine belohnt.

Mir wurde eine chemische Verzinnung (SUR-TIN) der Firma Bungard empfohlen, die sich leichter verarbeiten lässt. SUR-TIN besteht aus einer Flüssigkeit und zwei Pulvern, die nacheinander in warmen Wasser aufgelöst werden. Insbesondere die niedrigere Wassertemperatur vereinfacht den Ansatz des Verzinnungsbades wesentlich. Meiner Nase nach unterscheidet sich die Chemie bei Conrad und Bungard nicht wesentlich, aber das nacheinander-zusammen-Mischen der einzelnen Chemikalien bei Bungard wird mit einem deutlich besserem Auflösungsverhalten der Pulver quittiert. Ein Unterschied zur Conrad-Verzinnung ist, dass der Verzinnungsprozess selbständig stoppt, wenn eine ausreichende Schichtdicke erreicht ist. Die Verweilzeit der Platine im Bad ist also nicht kritisch.
SUR-TIN ist meiner Meinung nach auch für Bastler ein geeignetes Verzinnungsbad.

Einige Bastler mailten mir, das sie als Privatpersonen bei Bungard nicht kaufen könnten. Joerg (Danke) erkundigte sich bei Bungard, und bekam folgende Antwortmail:
 
"...Unser SUR-TIN chemische Glanzverzinnung konnen Sie gerne bei uns direkt kaufen. Wir haben allerdings einen Mindestbestellwert von 25 Euro. Wir verkaufen dieses Produkt zwar insgesamt über 40 Handler weltweit, aber in Deutschland ausschließlich direkt,weil einer der Bestandteile von SUR-TIN (Teil 1 = Batteriesäure) nicht hochregalfähig ist..."
sales@bungard.de

Damit dürfte der Fall eindeutig sein. SUR-TIN kostet ca. 13 € +MsSt. Mit einer Packung lässt sich 2,5 Liter chemische Verzinnung ansetzen. Wenn sich zwei Käufer zusammentun, erreicht man schon den Mindestbestellwert, alternativ kann man sich auch gleich einige beschichtete Platinen mitkaufen.
Da wie gesagt auch die Bungard-Chemie alles andere als harmlos ist, sind unbedingt die beiliegenden Sicherheits- und Entsorgungsvorschriften einzuhalten.

Eine einmal angesetzte SUR-TIN-Lösung ist meiner Erfahrung nach ca. 1 Jahr lang uneingeschränkt nutzbar. Danach fällt in der Lösung eine weißliche Substanz aus, das Verzinnen funktioniert aber weiterhin - warscheinlich aber nicht mehr so effektiv. Meine SUR-TIN-Lösung ist inzwischen 3 Jahre alt und hat einen starken Bodensatz (weißlicher Ausfall). Es funktioniert noch, aber es "arbeitet" inzwischen recht langsam. Es ist Zeit för einen frischen SUR-TIN-Ansatz.

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Bohren
Zum Schluss wird nun noch gebohrt. Dabei dreht sich alles um eine hohe Bohrerdrehzahl, und um verkantungsfreies Bohren. Die meisten Löcher werden mit 0,8 mm gebohrt. Wer sich freihändig mit einem Akkuschrauber oder einer großen, netzbetriebenen Bohrmaschine versucht, bricht zwangsläufig die Bohrer serienweise ab.
Ideal wäre eine hochtourige (20000 UPM) Ständerbohrmaschine mit feinfühliger Ständermechanik, die es erlaubt mit kleinem Druck auf die Platine zu bohren. (z.B. Dremel mit Bohrständer) Die habe ich aber nicht. Eine brauchbare Lösung ist eine kleine hochtourige "Bastelbohrmaschine" für 10,- Euro, die mit Gleichstrom (15-20 V) versorgt werden muss. Sie dreht schnell genug und ist so leicht, dass man das Verkanten (und das dann folgende Bohrerabbrechen) vermeiden kann. Beim Bohren dann keine Gewalt anwenden, sondern mit kleinem Druck bei höchstmöglicher Drehzahl arbeiten.

Wer Glasfaserplatinen bohrt, verschleißt übrigens pro Platine einen Bohrer. Schon nach ca. 100 Löchern wird ein Standardbohrer stumpf.

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Bestücken der Platine
Wer nicht löten kann ist auf dieser Seite eigentlich falsch. Er sollte erst mal an einem billigen kleinen Fertigbausatz üben. Trotzdem ein paar Grundregeln.

Zum Beginn des Lötens sollte Bauelement und die Leiterplatte frei von Oxydschichten sein. Ist die Leiterplatte wie oben vorbereitet, ist die schon mal o.k.. Bedrahtete Bauelemente liegen manchmal jahrelang beim Händler oder Bastler im Regal. Ihre Anschlussdrähte sollten kurz vor dem Löten mit feinem Sandpapier  leicht abgerieben werden.

Grundsätzlich sollte man nur mit einem Flussmittel löten. Fast alle Lötzinn-Sorten enthalten deshalb eine Kolophoniumader. Zusätzlich kann man in Spiritus gelöstes Kolophonium auf die Lötstelle auftragen. Ist der Lötkolben zu heiß, "verbrennt" das Kolophonium zu einer schwarzen Kruste und wirkt nicht mehr.

Der häufigste Fehler ist das zu kurze Erhitzen der Lötstelle. Dadurch wird nicht richtig gelötet, sondern nur zusammengepappt. Man sollte in aller Ruhe abwarten, bis das Lötzinn schön an der Lötstelle läuft und die Platine und den Bauelementeanschluss "benetzt" hat (ca. 2-3 Sekunden). Ansonsten hat man an seinen Lötstellen keine dauerhafte Freude. Bauelemente sind bei weitem nicht so hitzeempfindlich wie man denkt.
Dieses Foto zeigt typische Anfängerlötstellen: zuviel Lötzinn, zuwenig Flussmittel, zu wenig Hitze.
Dieses Foto zeigt recht normale Lötstellen: weniger Lötzinn, reichlich Flussmittel, ausreichend Hitze.
Die Lötkolbenspitze muss sauber  und mit flüssigem Zinn überzogen sein. Ansonsten ist der Wärmekontakt zur Lötstelle schlecht, und die Lötstelle erhitzt sich nur sehr langsam. Verzunderungsfreie Dauerlötspitzen sind ihr Geld wert.

Vielbeinige Schaltkreise sollte man von den mittleren zu den äußeren Beinchen hin löten, und Pausen einlegen, damit der IC sich nicht zu sehr aufheizt.

SMD-Bauelemente sollte man nur auf vorher dünn verzinnte Flächen auflöten. Der Lötkolben sollte niemals auf das Bauelement gesetzt werden, sondern von der Seite den Anschluss erhitzen. Bei SMDs sollte sparsam mit Lötzinn umgegangen werden.

Versehentliche Lötzinnbrücken lassen sich leichter entfernen, wenn man sie mit reichlich Kolophonium wiedererhitzt. Gleichzeitig kann man überflüssiges Zinn mit Entlötlitze (feinadrige mit Kolophonium getränkte Kupferlitze) entfernen. Dazu legt man die Entlötlitze auf die Lötstelle, und setzt dann den Lötkolben auf die Entlötlitze, um die Lötstelle durch die Entlötlitze hindurch zu erhitzen. Auf diese Art und Weise lassen sich auch filigranste Schaltkreise sehr sauber verlöten.

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Nach dem Bestücken der Platine
Hat man alle Lötarbeiten glücklich abgeschlossen und die Funktion der Platine erprobt, sollte man die Leiterseite noch nachbearbeiten. Die Platine sollte gereinigt und versiegelt werden. Zum Reinigen benutze ich Spiritus und eine alte Zahnbürste. Damit entferne ich all die unschönen Kolophoniumkrusten, und auch die evtl. nach dem Ätzen aufgetragene Kolophoniumlackierung.

Dann geht's ans versiegeln. Soll eine Platine nur vorübergehend genutzt werden, oder ist abzusehen, das man sie öfters mit dem Lötkolben bearbeiten wird, kann man wieder eine Kolophonium-Spiritus-Lösung auftragen. Eine dauerhafte Versiegelung erreicht man mit einem speziellen Leiterplatten-Lack (z.B. "Plastik") aus der Sprühdose. Der greift das Kupfer und Zinn nicht an (was man vom Kolophonium langjährig nicht sagen kann) ist haltbar und trotzdem im Notfall lötbar.
Früher habe ich nur mit Kolophonium versiegelt, aber manche 10-15 Jahre alte Platine weist inzwischen Oxydschichten auf dem Kupfer auf.

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andere Verfahren
Sowohl das fotochemische Übertragen des Layouts auf die Platine wie auch das Ätzen der Platine ist umständlich und benötigt inclusive Vorbereitung und Reinigung/Aufräumen einige Stunden. Da lohnt sich auch mal ein Blick auf alternative Methoden, die ich aber in der Regel nicht anwende. Ich kann hier also keine tiefschürfende Informationene liefer.

Direkttonermethode
Hier versucht man sozusagen mit dem Laserdrucker das Layout auf die Leiterplatte (das kupferkaschierte Basismaterial ohne Fotolack) zu drucken. Das ist natürlich nicht direkt möglich, da die Platine nicht durch den Drucker passt, und da sich eine leitfähige Kupferfläche nicht mit einem elektrostatischen Druckwerk bedrucken lässt. So druckt man erst einmal auf ein Transfermedium (Folie oder spezielles Papier) und überträgt das Layout dann vom Transfermedium auf die Platine.
Der Toner des Laserdruckers besteht aud einer Art Harz, das mit Ruß geschwärzt ist. Das Harz ist bei Normaltemperatur fest, schmilzt aber bei hohen Temperaturen. Im Drucker wird das Layout zunächst auf das Transfermaterial "gepudert" und dann mit Hitze aufgeschmolzen. Legt man nun das bedruckte Transfermaterial mit der bedruckten Seite auf die Platine, kann man das Layout mit Hitze wieder schmelzen und auf die Platine übertragen. Dafür benutzt man ein Bügeleisen oder einen umgebauten Laminator. Da nicht nur der schwarze Toner sondern das Harz ätzfest ist, genügt hier auch ein "nicht blickdichtes" Druckbild. Geätzt wird dann wie üblich. Diese Methode ersetzt also das Belichten und das Entwickeln des photochemischen Verfahrens.
Eine schöne Beschreibung findet sich hier.

Fräsen
Eine computergesteuerte, dreidimensionale Fräsmaschine kann Layouts direkt in eine Platine fräsen. Dabei umrundet die Fräsmaschine mit einem sehr dünnen Fräser jeden Leiterzug mit einer Frästiefe, bei der das Kupfer wegfräst wird, ohne allzutief in das Trägermaterial (Glasfaser, Hartpapier) einzudringen. Die erreichbare Genauigkeit hängt direkt von den Kosten der Maschine ab. Eines der preiswertesten Angebote ist die "Profiler" von Colinbus, die die Zeitschrift Elector als Bausatz für knapp1700 Euro anbot.
Der Vorteil der Fräse ist die Möglichkeit, durch computergesteuertes Layoutfräsen und Bohren viele herkömmliche Arbeitsgänge einzusparen (Belichten, Entwickeln, Ätzen, Bohren). Das Platinenmaterial muss dabei absolut plan aufliegen.
Außer der Fräsmaschine benötigt man noch Software, die die Layoutdateien der CAD-Programme an die Fräsmaschine anpasst, sowie Verbrauchsmaterial (Frässtifte und Bohrer halten nicht ewig und sind teuer).
Die hohen Kosten lassen sich nur rechtfertigen, wenn man die Fräsmaschine auch für andere Bastelarbeiten sinnvoll einsetzen kann. (Sei es der weihnachtliche Schwippbogen oder Rippen für die Tragfläche des Modellflugzeugs.)

Gravieren
Das Platinenfräsen ähnelt ja schon recht stark dem Gravieren. Auch computergesteuerte Graviermaschinen lassen sich zum Platinenfräsen einsetzen. Der Vorteil der Graviermaschine ist ihre (meistens) vorhandene Graviertiefenmessung. Auch nicht exakt flach liegende Platine lassen sich damit korrekt fräsen. Allerdings lässt sich eine Fräse im Bastelkeller vielseitiger einsetzen als eine Graviermaschine. Desshalb lässt sich auch ihr Kauf gegenüber der Ehefrau schlechter begründen.

Klebefolie
Werbeschriften auf PKW werden mit selbstklebender, farbiger Plastikfolie hergestellt, aus der die Werbeschriftzüge mit einem computergesteuerten Schneid-Plotter herausgeschnitten werden. Es gibt auch selbstklebende Kupferfolie, mit der sich Leiterbahnen bzw. ganze Platinenlayouts erstellen lassen. Diese klebt man dann auf ein geeignetes Trägermaterial. So entstehen dann z.B. effektheischende Leiterplatten auf Acrylglasbasis (mit zweifelhaften Löteigenschaften). Dafür benötigt man natürlich einen computergesteuerten Schneidplotter. Für größere Layouts ist dieses Verfahren sicherlich nicht praxisgerecht.

industielle Fertigung
Wenn ich mich auf privaten Homepages umschaue, dann erstaunt mich immer wieder der große Anteil industriell gefertigter Platinen, die von Bastlern eingesetzt werden. Es gibt eine Reihe von Firmen, die auch Privatkunden ihre Dienste anbieten. So ein Einzelstück ist natürlich nicht ganz billig. Pro qdm (Quadratdezimeter) kann man aber schon mit 25 Euro (einseitig) bis 35 Euro (zweiseitig) auskommen (ohne Extras wie Lötstopplack oder Bestückungsdruck). Die Platinen werden auf die korrekte Größe gefäst, gebohrt, durchkontaktiert und verzinnt ausgeliefert.
Die hohen Kosten sind dann gerechtfertigt, wenn man die Möglichkeiten der Leiterplattenprofis wenigstens ansatzweise ausreizt. Zweiseitige Layouts mit bis zu 30 Leiterbahnen pro Zentimeter sind industriell möglich, wärend das im Bastelkeller unerreichbar bleiben dürfte. Auch wenn man nur selten Platinen fertigen muss, kann die industrielle Fertigung billiger werden als die Anschaffung der für die Platinenfertigung nötigen Gerätschaften und Chemikalien.
Ich habe zweimal den PCB-Pool von Conrad getestet, und war sehr zufrieden. Dort lassen sich Platinen ab 1 qdm bestellen. Wer kleinere Layouts hat, kann mehrere identische Layouts zu einer 1 qdm großen Platine zusammensetzen. Ich bestellte einmal 15 zweiseitige Platinchen von  jeweils 37mm x 22mm Größe, um den Quadratdezimeter voll zu bekommen. Ein weiteres mal orderte ich 3 einseitige Platinen von 60mm x 60mm mit Leiterbahnbreiten von 0.2 mm im Abstand von 0.2mm. Das sind 25 Leiterbahnen pro Zentimeter.
Für den reinen Anschaffungspreis einer "Profiler"-Fräsmaschine (siehe oben) kann man etwa 90 einseitige Platinen im halben Europaformat bzw. 70 doppelseitige Platinen dieser Größe anfertigen lassen. Gefräste Platinen sind aber weder so filigran noch durchkontaktiert oder verzinnt.




graue Vergangenheit
So, das wars.
Das Herstellen von Platinen ist nach wie vor nicht einfach, aber im Vergleich zu meinen früheren Verfahren, habe ich inzwischen eine brauchbare, stabile Platinenqualität.

Als ich in den 1980ern meine ersten Platinen anfertigte, kannte ich Fotochemie nur vom Hörensagen.

Ich polierte damals das zugeschnittene, zweiseitig kupferkaschierte Leiterplattenmaterial mit wachsfreiem Scheuermittel und reinigte es dann mit Spiritus.
Das Platinenlayout entwarf ich mit Papier, Bleistift und viel Hirnschmalz. Die Positionen aller nötigen Bohrungen übertrug ich dann mit einem Körner vom Papier auf das  Platinenmaterial. Dann wurde gebohrt.
Dananch zeichnete ich alle Leiterbahnen mit Skribent (einem Tusche-Zeichengerät) und scharlachroter Tusche (nur die war ätzfest). Machmal benutzte ich auch verdünnten Lack, dann musste ich aber durch einen Schlauch ständig Luft in das Skribent pusten, damit der recht dickflüssige Lack auch aus dem Skribent lief.
Geätze wurde dann mit Eisen-III-Chlorid in einer Fotoschale.
Das Ergebnis sah entsprechend aus. Hier eine "handgemalte" Computerplatine von 1987.

Im Vergleich dazu sind heutige Verfahren geradezu elegant.

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Autor: sprut
erstellt: 2001
letzte Änderung: 30.07.2010