Nachfolgend der Abdruck einer eMail vom 17. Oktober 2001:


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Hallo Sprut.

Herzlichen Dank fuer deine Muehen der Internet Gemeinde dein Wissen
bei dem Umgang mit PIC's zu vermitteln.

Ich habe erfolgreich den Brenner 5 nachgebaut und habe nachfolgend den
Bau ,mit vielleicht nuetzlichen Tips zum Nachbau beschrieben.

Eine kleine "Leidensgeschichte" zum Nachbau des Brenner 5 von
deiner Elektronik Seite.

Hurra, da ist sie die ultimative Schaltung zum Brennen von PIC in Form
des Brenners 5 auf der Homepage von sprut. Nichts wie in den Laden und
die benötigten Bauteile gekauft. Als erstes Platinenmaterial. Leider nur
in 75 x 100 oder 100 x 160 vorhanden. Stand da nicht 80 x 100 auf der
Einkaufsliste, naja egal. Das Zeug wird sich ja irgendwie saegen lassen.

Stolz an die Bauteiltheke bei Conrad und dem Verkaufer die
Bestellnummern
genannt. Die Widerstaende 1k und 10k sind leider nicht lieferbar da 0,1%
mit 0,6 Watt. Sind die wirklich notwendig? Egal ersetzt durch 1%ter wird
schon klappen. Bei den Transitoren hat der Verkauefer wohl zu grosse
Haende denn er erwischt 3 verschiedene Typen, was ich allerdings erst zu
Hause bemerkte. Schnell noch die Centronics Buchse bei einem Mitbewerber
erworben und ab damit nach Hause.

Im Keller beginnt die Suche nach all den nuetzliche Teilen aus
vergangenen Basteltagen zur Herstellung der Platine. Nachdem ich alles
gefunden habe und vom Staub der letzen Jahre befreit habe, fange ich an.

Das Belichten war der einfachste Teil. ist schon toll wie sich die
Industrie weiter entwickelt hat. Beim Aetzen allerdings kommt die erste
Unsicherheit auf. Warum dauert das so lange? Ach ja ,richtig. Achte auf
die Temperatur war schon damals das oberste Gebot. Also ab mit der
Bruehe ins Wasserbad, und schon gehts.

Das Bohren erwies sich problematisch, denn welche elektronische 800Watt
Schlagbohrmaschine weist schon die Aufnahme fuer einen 0,8mm Bohrer auf.
Mit einem 1mm Bohrer ging es dann doch noch , und schliesslich ist Loch
gleich Loch.

Die Bestueckung war dann nicht so schnell durchgeführt, denn der
Bestueckungsdruck sagt leider nichts ueber die Anordnung der Halbleiter
aus.
Also durchgemessen und vor jedem Bauteil die Platine bzw. Stromlauf ge-
prueft. Des weiteren sind die Widerstaende fuer die LED's mit 2,2k ange-
geben? Ob das so richtig ist? Hinterher weiss ich mehr!

Verloetet war das Ganze dann recht fix. Und es kam der spannungsvolle
Moment der Inbetriebnahme. Nichts....!! Das Brennprogramm meldet
"Brenner nicht gefunden".

Nach anfaenglicher Ratlosigkeit ,rauf mit dem Teil auf den Kuechentisch
und durchgemessen. Alles ok! Nichts raucht oder riecht! Hilfe!

Nach einer Tasse Kaffee und einigen nervoesen Zigaretten, dann die
Erleuchtung. Durch Anlegen von Masse auf die Eingaenge Funtkionstest.
Alles ok?! Also Rechner pruefen. Da ich einen HP-Printserver im Netz
verwende , wurde erstmal dieser ausgeschaltet. Unter NT recht einfach.
Nichts?! Ausschalten, nachdenken, war die Devise. Das Kabel? Meine Frau
schimpft mich immer einen Troedler da ich mich von alten Zeugs nicht
trennen kann, und das schlimme ist sie hat recht. Neues Kabel
eingesteckt
und schon klappt's.

So weit der Zusammenbau. Vieleicht ist ja die eine oder andere Anregung
darin enthalten.
 

Gruss Roman


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