| Einleitung Aufbau Varianten der Bestückung mit Sockeln für die PICs Stromversorgung Hinweise zum Brenner5 Hinweise zum Aufbau Verbindung mit dem PC PIC-Fassungen bekannte Probleme Modifizierung für den PIC18Fxxxx Entwicklung |
passende Software:
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Der Brenner 5 ist ein klassischer Tait-Brenner, der mit geeigneter Software Flash-PICs in 8 /14 /18 /28 und 40-pin DIL-Gehäuse brennen kann. PICs in anderen Gehäusen können über eine ICSP-Leitung programmiert werden.
Welche Typen programmiert werden können, hängt von der
verwendeten Software ab.
im IC-Sockel:
ACHTUNG:
Für den Einsatz der PIC18Fxxxx ist
eine Modifizierung der Vpp-Erzeugung zu
empfehlen.
Modifikationen älterer Brenner5 sind hier
beschrieben.
Generell gilt es zu beachten, dass der Brenner5 mit fester Vdd von 5V
und einer Vpp von 12 .. 13V arbeitet. Nur für diese Spannungen
ausgelegte PICs dürfen vom Brenner auch programmiert werden. Ein
Blick in das Datenblatt des jeweiligen PICs ist also obligatorisch.
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Der Brenner5 ist ein weiter verbesserter Brenner3, und
funktioniert
genau wie dieser. Folgende Veränderungen wurden im Vergleich zum
Brenner3
vorgenommen
Hier nun das Layout und die nötigen Dateien der Revision 7e:.
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Die PIC-Typen im
20-Pin-DIL-Gehäuse (wie z.B.
PIC16F631/677/685/687/689/690) passen elektrisch nicht in den
40-Pin-Testsockel. Sie würden aber in den 18-Pin-Sockel passen,
wenn die äußeren Pins (10&11) nicht stören
würden. Wer also anstelle einer Kipphebelfassung eine einfache
18-polige IC-Fassung verwendet, wird diese PICs dort einsetzen
können. Zwei Pins hängen dann über das Ende der Fassung
hinaus. Bei Kipphebelfassungen geht das leider nicht. Da könnte
man aber von vornherein eine 20-polige Kipphebelfassung einbauen, deren
Pins 10 und 11 vor dem Einbauen entfernt werden.
Wie schon die Brenner1, 2 und 3 wird auch der Brenner5 mit einem externen Netzteil - vorzugsweise Steckernetzteil - versorgt. Neu ist am Brenner5 aber die Möglichkeit des Beriebs mit nur 9V-Wechselspannung. Für den Stromversorgungsteil des Brenner5 gibt es 3 unterschiedliche Bestückungsvarianten, je nach vorhandenem Netzteil:
| Stromverorgungsvariante | Nr. 1 | Nr. 2 | Nr. 3 |
| Schaltung | über einen Elko und zwei Dioden versorgt eine Ladungspumpe den 8V-Spannungsregler | 8V- und 5V-Spannungsregler liegen gemeinsam am Gleichrichter | 8V- und 5V-Spannungsregler liegen gemeinsam an der Verpolschutzdiode |
| Eingangsspannung | ~ 9VAC | 12 - 20 VAC oder 17 - 25 VDC | 15 VDC - 20 VDC (nofalls auch AC) |
| Aufbau | Vollständig nach Stromlaufplan aufbauen | Dioden D5 und D6 durch eine Drahtbrücke ersetzen. Elko C5 und C7 nicht bestücken. |
Dioden D5 und D6 durch Drahtbrücken ersetzen. Elko C5 und C7 nicht bestücken. Gleichrichter B1 durch eine Drahtbrücke und eine Diode (je nach Polarität des Netzteils) ersetzen. |
| Abbildung | ![]() |
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Voraussetzung für den Anschluss an einen PC ist das Vorhandensein eines Paralleports (LPT, paralleler Druckerport) an selbigem. Einige aktuelle PCs sowie viele Notebooks verzichten auf das Parallelport, und setzen gänzlich auf USB. Der Betrieb des Brenners über einen externen USB-Parallelport-Wandler funktioniert in der Regel NICHT.
Druckerport-Kabel
Die Verbindung mit dem PC erfolgt mit einem handelsüblichen
Druckerkabel.
Das Kabel sollte nicht unnötig lang sein, und es sollte nicht
unmittelbar an Netzkabeln entlang verlegt werden. Das Kabel darf nicht
direkt an Transformatoren (z.B. Steckernetzteilen) entlang verlaufen.
Werden
diese Regeln nicht befolgt, kann es zu Abbrüchen während des
Brennens
kommen, da Störsignale in das Kabel einkoppeln und den PIC
'verwirren'.
Centronics-Buchse (Druckerkabelanschluss)
Die Befestigungslöcher der Buchse haben ein Innengewinde. Dabei
handelt es sich um eine Art kleines, zöllisches Grobgewinde. Passende
Schrauben findet man z.B. an der Frontblende von Sub-D-Buchsen. Die
überlangen
sechseckigen Schraubenköpfe dienen gleichzeitig als sichere
Standfüße
für den Brenner.
PIC10F2xx-Typen und dsPICs lassen sich nur über ICSP brennen. Für diese Typen benötigt man also keinen Sockel auf dem Brenner.
16F84/62x-0-Kraftsockel (!)
Es scheint fast nirgends 18-poligen 0-Kraft-Fassungen zu geben. Deshalb
muss man auf (auch nicht einfach zu findende) 20-polige
Fassungen
zurückgreifen, denen ein Kontakt/Beinchen-Paar entfernt wird.
Bei RS-Components gibt es
18-polige Fassungen unter BestellNr.: 101-0783 für beachtliche
16,10
Euro
Bei Pollin gab es 2002
vorübergehend
18-polige Textool-Fassungen für unter 3 €.
| 28- oder 40-poliger Null-Kraftsockel (Variante Nr. 1 und
Nr. 2) Die Pins der 40-poligen (und auch der 28-poligen) 0-Kraftsockel haben meist 6/10-Zoll-Reihenabstand (15 mm). Die PICs im 28-Pin-Gehäuse haben aber nur 3/10-Zoll Reihenabstand (7,5 mm). Beim Kauf der 0-Kraftsockel ist unbedingt darauf zu achten, dass die schmalen PICs auch in die breiten 0-Kraftsockel gesteckt werden können. Das ist insbesondere bei Textool-Fassungen nicht selbstverständlich. Geeignete Fassungen werden z.B. mit "Rasterbreite 7,62-15,24 mm" beworben. Conrad bietet geeignete 40pol-Fassungen für knapp 11,-€ an, was man schon fast als Schnäppchen bezeichen könnte (189324-xx). Bei Pollin habe ich sie mit viel Glück für unter 5€ bekommen. Manchmal werden aber auch 25€ verlangt. Es lohnt sich also das Suchen nach einem guten Angebot. Das nebenstehende Bild zeigt Ausschnitte zweier 40poliger Sockel. Der linke (3M) eignet sich sowohl für 28polige wie auch für 40polige PICs. Der rechte degegen (Textool) kann ausschließlich 40polige PICs aufnehmen, ist also nicht zu empfehlen. Beim Einlöten sollte der Hebel von Textool-Fassungen auf "offen" stehen, auch wenn sich das unbequemer lötet. Ansonsten ist es mir schon passiert, dass die relativ locker sitzenden Kontakte schräg fixiert werden und sich nicht mehr richtig öffnen. |
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einfache 40-polige Fassung (nur Variante Nr. 3)
Wer Geld sparen möchte und deshalb lieber eine IC-Fassung,
anstelle
eines 0-Kraftsockels verwendet, sollte auch die billigen Fassungen und
nicht die teureren Präzisionsfassungen verwenden.
Bei den billigen Fassungen lassen sich oftmals die Kontakte einzeln
aus dem Plastikgehäuse ziehen. Alle Kontakte die nicht
benötigt
werden sollte man entfernen. Dadurch verringert sich die Klemmkraft der
Fassung, und man kann den PIC leichter in die Fassung stecken und
wieder
herausnehmen.
einfache 28-polige Fassung (nur Variante Nr. 4)
Aus einer 28-poligen Fassung mit 15-mm-Reihenabstand sind die
Mittelstege
herauszubrechen. Die beiden Hälften
sind
dann auf der Platine im 7,5-mm-Reihenabstand einzulöten.
einfache 28-polige & 40-polige Fassung (nur Variante Nr. 5)
beide Fassungen können gleichzeitig eingesetzt werden, wenn auch
bei der 40-poligen Fassung die Mittelstege entfernt werden.
Vdd/Vss-Problem Nr.1
Einige 28- und 40-polige PICs benötigen jeweils zwei
angeschlossene
Pins für Vdd und Vss. Der Brenner5 adaptiert aber nur je ein Pin.
Betroffen sind (soweit mir bekannt) ausschließlich:
Lösung 2:
Am 40-poligen Testsockel (Sockel-Variante Nr.1)
07.02.06
Revision 7e
- R11 auf 220 Ohm verringert
11.05.05
Revision 7d
- Modifikation für PIC16F628A
eingearbeitet
12.03.05
Modifikation für PIC16F628A
15.10.04
Austausch der Diode D2 im Brenner5 R.7c gegen eine Shottky-Diode.
05.10.04
Revision 7c
- vollständige Überarbeitung des
alten Brenner5
- Layout mit Eagle
- 8-Pin PICs können ohne zusätzliche Modifikation gebrannt
werden
- Veränderte Vpp-Erzeugung
- Fehler in Resetschaltung behoben
- anpassung an aktuellen Druckerportstandard
12.02.03
Nachträgliche Modifikation für die 8-Pin PIC12F629/675 und
die 14-Pin-PIC16F630/676 mit Hilfe von 4 Drähten.
12.12.01
Layout Rev. 5a und korrigierter Bestückungsplan.
06.11.01
Die Rev. 5 mit leicht modifizierter Schaltung und einer auf 75x100
mm geschrumpften Platine.
02.10.01
Die Rev. 4 wird zum Nachbau freigegeben, nachdem die Software PBrenner
inzwischen angepasst wurde.
26.09.01
Fehler im Stromlaufplan korrgiert. (Beschaltung der 28-poligen und
40-poligen IC-Fassungen war falsch.)
30.07.01
Die Rev. 4 wird ins als Urversion des Brenners5 veröffentlicht.