++Hinweis++
Bei einem Neubau empfehle ich anstelle des Brenner1 den Brenner5
zu bauen. Diese Seite dient nur noch der Pflege alter Brenner1.
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Der gute alte Parallelportbrenner nach dem
David-Tait-Verfahren ist
schon ein Standard für die 16F84-Programmierung.
Hier nun ein Layout, das bei mir schon längere Zeit verwendet wird. Den Link auf die zugehörige DOS-Software PIC84V05 (läuft unter Win95 im DOS-Fenster) ist auf der Link-Seite. Eine Windows-Software liegt bei mir zum Download. Hier folgen nun das Layout und die nötigen Dateien:
Ein Inverter des 7407 (Pin 5, 6) wird eigentlich nicht benötigt. Da er ansonsten die normale Funktion des Brenners stören würde, muss entweder sein Ausgang (Pin 6) isoliert werden (Verbindung zwischen IC2-Pin 6 und ICSP-Buchse Pin 1 durchtrennen) oder man zieht seinen Eingang auf High-Pegel. Ich tue letzteres mit einem Widerstand (R10) im Druckerportstecker. Deswegen muss ich auch +5V zum Stecker führen. |
set ppsetup=3
set pplpt=1
pp -x brenn.hex
Dabei steht BRENN.HEX für das fertige PIC-Programm im
Intel-Hex-Format.
Diese Datei erzeugt der Assembler.
Das Programm PBrenner besitzt die gleiche Bedienoberfläche wie
das Programms für den Brenner2, was eine einheitliche, einfache
Bedienung
verspricht. Es sind nur Fassungen für die Typen PIC16F84(A) und
PIC16F627/628
vorhanden. Andere (von PBrenner unterstützte) Typen können
nur
über den ICSP-Steckverbinder angeschlossen werden. Die
Geschwindigkeit
ist überzeugend, besonders, wenn der PIC nicht vollständig
neu
gebrannt werden muss.
Die momentane Entwicklungsstufe steht hier zum Download.
2.
Der Widerstand R10 kann natürlich auch auf der Platine (und nicht
im Druckerportstecker) eingelötet werden. Dann ist er so zu
plazieren,
wie im Bestückungsplan zu sehen.
3.
Die Dioden D4 und D5 heben die Spannung am Ausgang von IC2 auf 13,4
V und garantieren so eine der Spezifikation entsprechende
Programmierspannung
am PIC. Erfahrungsgemäß reicht aber auch eine etwas kleinere
Programmierspannung, so dass man D4 und D5 durch Drahtbrücken
ersetzen kann, wenn man es nicht so genau nimmt. (ist so im Foto
der Bestückungsseite oberhalb der Spannungsregler-ICs zu
sehen)
4.
Wer viel brennt wird bald den Vorteil eines Nullkraftsockels
zu schätzen wissen. Er beseitigt die Gefahr, die Beine des PIC
beim
Herausziehen aus der Brennerfassung zu verbiegen. Es scheint aber
leider
kaum 18-poligen Nullkraftsockel zu geben, so dass man einen 20-poligen
verwenden muss, dem man 2 Beinchen abknipst oder ein Kontaktpaar
ausbaut
(Textoolfassungen lassen sich auseinanderschrauben und dann ein
Kontaktpaar
sauber entfernen.).
Bei 20-poligen Fassungen ist aber äußerste Sorgfalt beim
Einsetzten des PIC in die Fassung erforderlich, ansonsten versetzt man
den PIC um ein Bein-Paar seitlich, was zur Beschädigung beim
Brennen
führen kann.
5.
Im Foto der Bestückungsseite ist zu erkennen, dass ich für
R6 und R7 10kOhm-Widerstände eingesetzt habe. Ich empfehle
trotzden
4,7kOhm-Widerstände.
6.
Die 8-polige Schaltkreisfassung dient dem Brennen der PIC12F675
und PIC12F629. .
7.
Anschlusskabel
Bei der Anfertigung des Druckerportkabels ist darauf zu achten, das
die Taktleitung (Beschriftung auf der Platine: "1") von den
Datenleitungen
(Beschriftung auf der Platine: "0" und "B") abgeschirmt verlegt wird.
Im
einfachsten Fall erreicht man das durch die Verwendung eines
Flachbandkabels
(Hosenträgerkabel) bei dem jede zweite Leitung mit Masse verbunden
wird. Dadurch wird auch eine gute Zugentlastung erreicht. Von den
vielen
Adern des Flachbandkabels werden nur 6 Adern am Druckerportstecker
angeschlossen:
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Zwischen den Platinenanschlüssen "4" und "+" ist ein 10 kOhm-Widerstand einzusetzen. Ob das auf der Platine oder erst im Gehäuse des Druckerportsteckers erfolgt, ist egal.
8.
Falls es bei der Inbetriebnahme Probleme gibt, kann das Tool PBrennerTester
benutzt werden, um die einzelnen Signalleitungen einzeln ein- und
auszuschalten.
Damit lassen sich Kabel- und Layout-Fehler leicht finden.
PBrennerTester
benötigt die Treiber, die dem Programm PBrenner beiliegen. Falls
die
Untersuchung mit PBrennertester keine Fehler zutage fördert, aber
das Brennen immer wieder mit Fehlern abgebrochen wird, hilft eventuell
ein 1 nF Kondensator vom Pin 9 des IC1 7407 und Masse (schlechte
Druckerkabel
führen zum Überschwingen der Taktleitung, welches der
Kondensator
beseitigt).
Autor: sprut
erstellt: ca. 2000
letzte Änderung: 12.02.2003